Gesundheitspolitik

Umsetzungsreifes Konzept für organisierte Früherkennung auf Gebärmutterhalskrebs liegt vor

23. April 2018

Mit der Einleitung des gesetzlichen Stellungnahmeverfahrens zum Screening auf Gebärmutterhalskrebs hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seine Beratungen zu einem weiteren organisierten Krebsfrüherkennungsprogramm weitgehend abgeschlossen. Bereits im Dezember 2017 hatte der G-BA den für diese Programme zur Stellungnahme berechtigten Institutionen (39,2 kB, PDF) einen Beschlussentwurf zum organisierten Früherkennungsprogramm auf Darmkrebs, zusammen mit einer Neufassung einer Richtlinie

[weiterlesen …]



Gesundheitsversorgung auf dem Land – weite Wege, lange Wartezeiten

16. April 2018

Eine repräsentative Umfrage* vom Dezember 2017 hat gezeigt: Die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen weist aus Sicht vieler Befragter Defizite auf. Bemängelt wurden lange Wartezeiten auf Arzttermine, weite Wege und weniger Informationsmöglichkeiten. Auch für Krebspatienten und ihre Angehörigen kann diese Situation belastend sein. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ersetzt keinen Arzttermin, er bietet aber Antworten

[weiterlesen …]



Eine internationale Sichtweise auf das Darmkrebs-Screening

3. April 2018

Eine Expertengruppe der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation veröffentlichte eine umfassende Bewertung der Darmkrebs-Screening-Verfahren: Stuhltests und endoskopische Untersuchungen können die Darmkrebssterblichkeit senken, so die Expertenrunde, an der auch Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum beteiligt waren. Das Screeningangebot muss jedoch an die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Gesundheitssystems angepasst sein. Darmkrebs macht weltweit rund zehn Prozent aller Krebsneuerkrankungen

[weiterlesen …]



Biosimilare Antikörper finden Eingang in die Versorgung onkologischer Patienten

Biosimilars werden in der klinischen Onkologie zunehmend als therapeutisch gleichwertige, wirtschaftliche Alternative zum Originalpräparat akzeptiert und tragen dazu bei, finanzielle Freiräume für onkologische Innovationen zu schaffen. Das ist das Fazit eines Symposiums von Mundipharma im Rahmen des 33. Deutschen Krebskongresses in Berlin, das die Thematik aus regulatorischer, klinisch-therapeutischer und ökonomischer Sicht behandelte (1). Biosimilare Antikörper

[weiterlesen …]



DGHO: „Krebskliniken im Schwitzkasten eines Medikamentenherstellers“

In den letzten Jahren ist es zu einer Preisexplosion bei Carmustin gekommen, einem unverzichtbaren Arzneimittel in der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Lymphknotenkrebs. Nach kontinuierlicher Preissteigerung seit 2013 hat sich der Preis zu Beginn dieses Jahres nochmals verdreifacht. Der Vorgang ist ein weiteres Beispiel für die fortbestehenden Unsicherheiten der medikamentösen Versorgung von Krebspatienten, vor allem

[weiterlesen …]



Jens Spahn zum Bundesgesundheitsminister ernannt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den bisherigen Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Jens Spahn (CDU) zum Bundesminister für Gesundheit im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel ernannt. Im Anschluss erfolgte die Vereidigung im Deutschen Bundestag. Bundesgesundheitsminister Spahn ist damit Nachfolger von Hermann Gröhe (CDU), der das Amt seit Dezember 2013 ausgeübt hat. Der 37-jährige Jens Spahn

[weiterlesen …]



Probleme ressortübergreifend anpacken

Forschungs-, Gesundheits- und Wirtschaftsministerium können gemeinsam wichtige Impulse geben Pharmadialog kann Plattform für Fortschritt werden Digitalisierung im Gesundheitswesen ist praktisch nicht vorhanden Die SPD hat den Weg für eine große Koalition frei gemacht. Dazu sagt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des vfa: „CDU /CSU und SPD haben die Chance, Deutschland für die Zukunft wetterfest zu machen. Der

[weiterlesen …]



NSCLC: Geringer Einsatz der Molekulardiagnostik – Verpasste Chance auf maßgeschneiderte Therapie?

Der Einsatz der molekularen Diagnostik beim Lungenkrebs bewegt sich in Deutschland nach wie vor auf einem zu niedrigen Niveau. Laut einer beim Deutschen Krebskongress (DKK) vorgestellten Erhebung werden viele Lungenkrebspatienten nicht auf bestimmte Genveränderungen untersucht, obwohl das Testergebnis für die Therapiewahl entscheidend ist (1). Erst eine molekulardiagnostische Untersuchung kann „Treibermutationen“ offenbaren, bei denen zielgerichtet wirkende

[weiterlesen …]



Immunonkologika auf dem Vormarsch

5. Februar 2018

2.004 immuntherapeutische Wirkstoffe werden momentan weltweit gegen Krebserkrankungen entwickelt. Dies geht aus einem Bericht des US-amerikanischen Cancer Research Institute (CRI) hervor. Die Immunonkologie habe das Potenzial, „viele Durchbrüche“ in der Behandlung von Tumoren zu erzielen, heißt es darin. Der 4. Februar 2018 ist Weltkrebstag. Es begann 1986. In diesem Jahr wurde laut CRI die erste

[weiterlesen …]



Probleme warten nicht auf die Politik

22. Januar 2018

Medizinischen Fortschritt fördern Versorgungsgefälle abbauen Digitale Gesundheits-Agenda formulieren CDU/CSU und SPD werden Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Dazu sagt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des vfa: „Union und Sozialdemokraten wollen die steuerliche Forschungsförderung in Deutschland einführen. Das ist – nach jahrzehntelangem Debattieren – ein großer Schritt in Richtung Zukunft. Davon kann auch die Medizin profitieren. Wenn Ideen in Deutschland zu

[weiterlesen …]