Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs – jetzt bewerben

8. Januar 2018 | Kategorie: Tipps

Förderung von wissenschaftlichen Leistungen zum hepatozellulären Karzinom:

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) schreibt erneut den Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs aus / Bayer fördert die Auszeichnung mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro / Bewerbungen können bis zum 30. April 2018 eingereicht werden

Leverkusen, 8. Januar 2018 – Der Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs ist erneut von der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) ausgeschrieben worden. Wissenschaftler, die herausragende Leistungen auf dem Gebiet der klinischen oder experimentellen Forschung im Bereich des hepatozellulären Karzinoms (HCC) erbracht haben, können sich ab sofort für die Auszeichnung bewerben. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird von Bayer gespendet und soll für die Förderung von Forschungsprojekten zum HCC verwendet werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. April 2017.

Die Preiswürdigkeit soll durch eine hervorragende Veröffentlichung nachgewiesen werden, die zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht oder innerhalb der letzten 12 Monate publiziert wurde. Bewerber sind aufgefordert, ihre Bewerbung inklusive der Veröffentlichung ihrer Forschungsarbeit, eines Lebenslaufes und einer Publikationsliste in elektronischer Form an den Kongresspräsidenten der DGVS zu schicken: Prof. Dr. med. Wolfgang Schepp, Geschäftsstelle DGVS, Olivaer Platz 7, 10707 Berlin, info@dgvs.de. Weitere Informationen zu den Bewerbungsbedingungen unter www.dgvs.de.

Über die Vergabe des Nachwuchsforschungspreises Leberkrebs entscheidet eine Jury, der neben dem Vorsitzenden Prof. Dr. med. Wolfgang Schepp, München, unter anderem Prof. Dr. med. Frank Lammert, Homburg, und Dr. med. Tobias Eggert, Hannover angehören.

Ehrung des Preisträgers auf der DGVS Jahrestagung 2018

Der Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs wird auf der 73. Jahrestagung der DGVS, die vom 12. bis 15. September 2018 in München stattfindet, verliehen. Die Ausschreibung sieht vor, dass der Preisträger im Rahmen des Kongresses über die Ergebnisse seiner Arbeit berichtet.

Im vergangenen Jahr erhielt Dr. Tobias Eggert von der Medizinischen Hochschule Hannover den Preis für seine Arbeit „Distinct Functions of Senescence-Associated Immune Responses in Liver Tumor Surveillance and Tumor Progression“. Eggert untersuchte in seinem Projekt, wie sich Seneszenz-assoziierte Immunantworten auf die Entstehung von hepatozellulären Tumorzellen einerseits und auf das Wachstum von vorhandenen Lebertumoren andererseits auswirken. Seneszenz ist ein zellulärer Mechanismus, der den Zellzyklus geschädigter Zellen anhält und damit die Proliferation und maligne Entartung dieser Zellen verhindert. Gleichzeitig sind diese seneszenten Zellen weiterhin stoffwechselbedingt aktiv und geben Zytokine ab, durch die Immunantworten ausgelöst bzw. verändert werden können.

Innovative Arzneimittel für bessere Versorgung von Krebspatienten

Aufgrund der schlechten Prognose gehört Leberkrebs nach Angaben des Zentrums für Krebsregisterdaten des Robert-Koch-Instituts zu den zehn häufigsten Krebstodesursachen. Rund 8.600 neue Erkrankungsfälle jährlich werden in Deutschland erfasst, die Zahl der Todesfälle ist ungefähr genauso hoch. (1) Der orale Multi-Kinase-Inhibitor Sorafenib (Nexavar®) ist Therapiestandard in der systemischen Erstlinien-Therapie des HCC. (2) Die Zulassung von Regorafenib (Stivarga®) in der Zweitlinientherapie eröffnet erstmals nach Progress unter Sorafenib die Möglichkeit der Sequenztherapie. (3)

Onkologie bei Bayer
Mit dem Ziel, das Leben von Menschen zu verbessern, arbeitet Bayer an der Erweiterung seines Portfolios für innovative Behandlungen. Der Onkologiebereich bei Bayer umfasst derzeit drei Produkte – Nexavar® (Sorafenib), Stivarga® (Regorafenib) und Xofigo® (Radium-223-dichlorid) – sowie mehrere andere Wirkstoffe in verschiedenen Phasen der klinischen Entwicklung. Alle diese Produkte spiegeln den Forschungsansatz des Unternehmens wider, der die Suche nach geeigneten Zielmolekülen (Targets) zur Krebsbehandlung in den Vordergrund stellt.

(1) Robert Koch Institut, Zentrum für Krebsregisterdaten (http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Leberkrebs/leberkrebs_node.html)
(2) Fachinformation Nexavar®, Stand Juli 2017
(3) Fachinformation Stivarga®, Stand August 2017

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 99.600 Beschäftigten einen Umsatz von 34,9 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,2 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,4 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Quelle: Bayer


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