Beiträge zum Stichwort ‘ Enzalutamid-Xtandi ’

Signifikant längere Zeit bis zur Chemotherapie

8. August 2017

Die PREVAIL-Studie verglich den Androgenrezeptor-Signalweginhibitor Enzalutamid und Placebo bei 1.717 asymptomatischen bzw. mild symptomatischen Chemotherapie-naiven Männern, deren metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom (mCRPC) unter einem LHRH-Analogon progredient war. Patienten unter Enzalutamid profitierten mit einer Risikoreduktion für radiographische Progression oder Tod (einer der co-primären Endpunkte) um 81% (Hazard Ratio [HR] 0,19; 95%-KI: 0,15-0,23; p



Überlebensvorteil für mCRPC-Patienten

13. Juni 2017

In die PREVAIL-Studie eingeschlossen waren 1.717 asymptomatische bzw. mild symptomatische Chemotherapie-naive Männer, deren metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom (mCRPC) unter einer Androgendeprivationstherapie (ADT) fortschritt. Sie wurden entweder mit Enzalutamid oder Placebo behandelt. Eine Interimsanalyse zum Gesamtüberleben (OS, einer der co-primären Endpunkte) nach 540 Todesfällen zeigte einen OS-Vorteil von Enzalutamid gegenüber Placebo von im Median 2,2 Monaten.1 In

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Therapie des metastasierten Prostatakarzinoms (mCRPC) – XTANDI™ zeigt im indirekten Vergleich Vorteile gegenüber Abirateron

8. Mai 2017

Enzalutamid (XTANDI™) und Abirateron führen bei Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) zu einer Verlängerung des Gesamtüberlebens in ähnlicher Größenordnung – das demonstrieren umfangreiche Datenbankanalysen. Der Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitor Enzalutamid zeigte sich allerdings bezüglich verschiedener sekundärer Endpunkte potentiell wirksamer als Abirateron – dabei war der Unterschied beispielsweise bei der Zeit bis zur PSA-Progression und dem radiographisch progressionsfreien

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Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom (mCRPC)

11. April 2017

Neue Daten vom EAU 2017: Gleichzeitige Behandlung von Radium-223 und neuen Antihormontherapien – ein gutes Team für die Patienten Patienten, die Radium-223-dichlorid (Xofigo®) gleichzeitig zu Abirateron oder Enzalutamid erhielten, scheinen länger zu leben als Patienten, die Radium-223 in Sequenz mit den neuartigen Antihormontherapien bekamen Sowohl eine Behandlung mit Radium-223-dichlorid (Xofigo®) als auch die neuartigen Antihormontherapien

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Subgruppen-Analyse PREVAIL

Patienten mit einem metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC), deren Metastasen Lunge und/oder Leber betreffen (viszerale Subgruppe, n=204), profitieren von einer Therapie mit Enzalutamid ebenso wie Patienten mit Metastasen ausschließlich in Knochen bzw. Lymphknoten (n=1.513). Das zeigt PREVAIL, eine Studie, die Enzalutamid und Placebo bei Chemotherapie-naiven Männern (Performance Status 0/1) verglich, deren mCRPC unter einer Androgendeprivationstherapie (ADT)

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Effektiv in der Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms

Für die Therapie des Prostatakarzinoms ist die Sequenz der verschiedenen verfügbaren Behandlungsoptionen häufig unklar. Beim Genitourinary Cancers Symposium (ASCO GU) 2017 widmeten sich verschiedene Präsentationen der Behandlung mit den Androgenrezeptor (AR)-gerichteten Therapien. Im Ergebnis wurde die vergleichbar hohe Effektivität von Enzalutamid nach Abirateron, hier am Beispiel einer von Johann S. de Bono präsentierten Studie, bestätigt.

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Post-hoc-Analyse der TERRAIN-Studie

11. November 2016

Wichtigstes Ergebnis der TERRAIN-Studie ist die signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens um knapp 10 Monate unter Enzalutamid im Vergleich zu Bicalutamid (15,7 Monate vs. 5,8 Monate, p < 0,0001). Darüber hinaus zeigt eine Post-hoc-Analyse der doppelblinden, randomisierten Phase-2-Studie bei 37 % der Patienten, die zu Studienbeginn Weichteilmetastasen aufwiesen (n=70), ein objektives Ansprechen, im Gegensatz zu

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56% der Patienten erreichen einen PSA-Abfall um ≥ 90 %

20. Oktober 2016

Mit Enzalutamid erreichen 56% der Patienten einen PSA-Abfall um ≥ 90 % München – Die TERRAIN-Studie verglich Enzalutamid und Bicalutamid bei 375 Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC). Neben einer statistisch signifikanten Verlängerung des progressionsfreien Überlebens um im Median fast zehn Monate (15,7 Monate vs. 5,8 Monate, p < 0,0001) konnte unter Enzalutamid ein deutlich

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TERRAIN-Studie – Enzalutamid verlängert progressionsfreies Überleben um fast 10 Monate

29. August 2016

München – Patienten mit einem metastasierten Prostatakarzinom, das unter einem LHRH-Analogon progredient ist (mCRPC), können von einer Enzalutamid-Therapie mit einer signifikant verzögerten Progression ihrer Erkrankung profitieren. In der TERRAIN-Studie zeigte sich bei asymptomatischen bzw. mild symptomatischen chemotherapienaiven Patienten, die entweder Enzalutamid oder Bicalutamid jeweils kombiniert mit einem LHRH-Analogon erhielten, eine statistisch signifikante Verlängerung des progressionsfreien

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Fatigue beim mCRPC: Unterschiede zwischen Abirateron und Enzalutamid im Therapiealltag?

Aufgrund der Erfolge bei der Lebensverlängerung durch Medikamente, die in den letzten Jahren zugelassen wurden, rückt bei der Wahl der Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) der Erhalt der Lebensqualität zunehmend in den Fokus. Dies gilt auch im Hinblick auf einen früheren Einsatz moderner antihormoneller Therapien. Hierbei spielt unter anderem die Fatigue eine wichtige Rolle.

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