Weltkrebstag 2018: NCT Heidelberg lädt zur Finissage und unterstützt Forschungsprojekte durch eine Auktion

29. Januar 2018 | Kategorie: Tipps

Weltkrebstag rückt Prävention in den Blickpunkt / NCT Heidelberg veranstaltet Auktion zu Gunsten der präventiven Onkologie / Einladung zur Finissage zum Ende der Ausstellung „espressivo“

Wir können. Ich kann! – Der Weltkrebstag am 4. Februar steht unter einem Motto, das jeden Menschen daran erinnert, dass er selbst etwas tun kann im Kampf gegen Krebs. Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg unterstützt dieses Anliegen und lädt zur Teilnahme an einer Auktion und einer Finissage zum Abschluss der Ausstellung „espressivo“ am 5. Februar um 15:00 Uhr ins NCT ein.

Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.

Seit 2006 wird jährlich am 4. Februar der Weltkrebstag begangen. Initiiert durch die Weltkrebsorganisation (UICC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat er zum Ziel, Behandlung, Erforschung und Vorbeugung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Das diesjährige Leitthema „Wir können. Ich kann!“ soll darauf aufmerksam machen, dass jeder dazu beitragen kann, sein persönliches Krebsrisiko zu senken, etwa mit Hilfe eines gesunden Lebensstils oder durch die Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen.

Das NCT Heidelberg unterstützt auch in diesem Jahr das Anliegen, die Krebsvorbeugung zu stärken. In diesem Sinne findet bis zum 11. Februar 2018, 23:59 Uhr, eine Online-Auktion statt, deren Einnahmen den Programmen rund um die Krebsprävention am NCT Heidelberg zugutekommen. Interessenten können auf acht attraktive Objekte bieten, die dem NCT kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Zu den zu ersteigernden Artikeln gehören unter anderem zwei VIP-Tickets für das Bundesliga-Heimspiel von 1899 Hoffenheim gegen Hannover 96 im April und ein signiertes Trikot von Weltklasse-Tischtennisprofi Timo Boll. Alle Auktionsartikel unter: www.nct-heidelberg.de/auktion.

Das NCT lädt alle Interessenten ein, sich an der Auktion zu beteiligen. Das jeweils höchste per E-Mail abgegebene Gebot gewinnt den gewünschten Artikel und wird als Spende an das NCT registriert. Diese Spenden werden für Forschungsprojekte in der präventiven Onkologie eingesetzt. Für die unterlegenen Bieter entstehen keine Kosten.

Wer teilnehmen möchte, schreibt eine E-Mail mit Angabe des gewünschten Artikels und seinem Höchstgebot an: spenden@nct-heidelberg.de. Bei gleichen Geboten werden die Bieter eingeladen, ihr Angebot zu steigern. Bei weiterem Gleichstand gewinnt das frühere Gebot.

Einladung zur Finissage
Unter den bei der Auktion angebotenen Attraktionen gehört auch ein Foto, das im Rahmen des NCT Benefizkonzerts „1.174 Takte gegen Krebs“ im September 2017 entstanden ist. Aufgenommen hat es der Fotograf und NCT-Patient Armin Habermann, der insgesamt 13 Fotos vom „Takte-Konzert“ zu der Ausstellung „espressivo“ in den Räumlichkeiten des NCTs zusammengestellt hat. Ein ausgewähltes Bild mit den Maßen 105 x 70 cm kann für ein Mindestgebot von 300 Euro zugunsten des NCT ersteigert werden.

Aus Anlass des Weltkrebstages lädt das NCT alle Interessierten am Montag, 5. Februar, von 15:00 bis 17:00 Uhr, zum offiziellen Ende der Fotoschau von Armin Habermann ein. Neben dem Künstler selbst wird auch Professor Dirk Jäger, geschäftsführender und ärztlicher Direktor am NCT, zu Beginn einige einführende Worte an die Gäste richten. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch den Querflötisten Philipp Mellies.

Weitere Informationen zur Finissage und zur Auktion finden sich auf der NCT-Website (www.nct-heidelberg.de/auktion).

Rundgang durch die Ausstellung:
www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/news/Meldungen/Dateien/Rundgang_durch_die_Ausstellung.pdf

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit 2015 ein Partnerstandort des NCT Heidelberg aufgebaut.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 65.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

Quelle: Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg


Die Krankheit Krebs wahrnehmen und verstehen – Eine App für Kinder und Angehörige

„Der Zauberbaum“- Die Deutsche Zauberbaum App
Was ist Krebs? Ist Krebs heilbar? Ist Krebs ansteckend? Habe Ich etwas falsch gemacht? Die App „Der Zauberbaum“ soll dabei helfen, Kindern mit Krebskranken Angehörigen die wichtigesten Fragen über die Krankeit in einer spielerischen Weise zu beantworten.

Eine Krebsdiagnose und die damit verbundenen Schritte der Behandlung kommen für die meisten Patienten und Ihre Familien einem „Sturz aus der normalen Lebenswirklichkeit“ gleich. Die plötzliche Lebensbedrohung und die mit der Behandlung verbundenen Lebensumstände stellen insbesondere Eltern mit kleineren Kindern vor eine zusätzliche Herausforderung: Wie erkläre ich dies meinem Kind?

Diese weltweit erste Applikation für die Eltern-Kind-Kommunikation unterstützt Eltern dabei, sich mit Ihrem Kind auf die neuen Situationen einzustellen. Der Verein Hilfe für Kinder krebskranker Eltern e.V. hat diese zusammen mit Experten entwickelt und bietet sie betroffenen Eltern zur Unterstützung an.

Die App ist konzipiert für Kinder im Alter von 3-10 Jahren und ist für die Bedienung mit einem Tablet optimiert.

Alle Zauberbaum Apps sind im Google Play Store (linke Grafik) und App Store (rechte Grafik) als kostenfreier Download verfügbar. Klicken Sie auf eine der beiden Grafiken, um die App herunterzuladen.

Google Play Store:
Zauberbaum App
App Store:
Zauberbaum App

s.a.: www.hilfe-fuer-kinder-krebskranker-eltern.de

Kommentare sind geschlossen