Wissenschaft

Auf der Suche nach den Besten: Neue Methode zur Identifikation von krebsbekämpfenden Immunzellen

11. September 2017

Im Kampf gegen Krebs ist die klinische Immuntherapie zum führenden Innovationsgebiet geworden. Sie kann das Immunsystem so aktivieren, dass es Krebszellen zerstört und neue Krebsableger (Metastasen) verhindert. Für eine optimale Aktivierung müssen diejenigen Komponenten des Immunsystems mobilisiert werden, die besonders effektiv gegen Krebszellen vorgehen. Um diese Komponenten, die für den Therapieerfolg entscheidend sind, ausfindig zu

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Krebszellen drücken auf die Immunbremse

8. August 2017

Damit sich Krebszellen erfolgreich ausbreiten und vermehren können, müssen sie einen Weg finden, um der körpereigenen Abwehr zu entgehen. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) veröffentlichen nun eine Erklärung dafür, wie das bei der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL) gelingt. Die entarteten Zellen lösen eine entzündliche Reaktion aus und beeinflussen damit andere Blutzellen derart, dass die Immunabwehr

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Biomarker zeigen Aggressivität des Tumors an

28. Juli 2017

Berliner Studie an Patienten mit Dickdarmkrebs im frühen Stadium / Reparaturmechanismen der DNA und Aktivität des Gens MACC1 weisen auf Prognose und Ansprechen auf Chemotherapie hin Patienten, die an Dickdarmkrebs im frühen Stadium leiden, könnten in Zukunft von spezifischen Gentests profitieren, die ihre Prognose vorhersagen und dabei helfen, die richtige Entscheidung für oder gegen eine

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Transatlantische Konferenz der Systembiologie – Wie entstehen Krankheiten?

7. Juli 2017

Das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Universität Heidelberg veranstalten zusammen mit der Harvard Medical School vom 5. bis 7. Juli 2017 die internationale Konferenz der Systembiologie zum Thema menschliche Erkrankungen. Experten aus aller Welt berichten, wie sie mit neuesten biologischen und mathematischen Methoden die Entstehung von Krankheiten untersuchen. Wie entsteht Krebs? Wie tricksen Krankheitserreger den Körper

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MRT: Geht‘s auch ohne Kontrastmittel? Ja, mit Zucker!

23. Juni 2017

Wissenschaftlern im Deutschen Krebsforschungszentrum ist es in Zusammenarbeit mit Kollegen des Universitätsklinikums Heidelberg gelungen, Gehirntumoren mit einem neuen MRT-Verfahren sichtbar zu machen. Statt der üblichen Kontrastmittel, die für den Körper belastend sein können, nutzen sie eine einfache Zuckerlösung. Bei einer Magnetresonanztomografie (MRT) verbessern Kontrastmittel die bildliche Darstellung der Gewebestrukturen. Sie verstärken die Signale in den

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Rätselhafte Genabschriften nach Krebstherapie

13. Juni 2017

Medikamente, die in Tumorzellen epigenetische Veränderungen ausradieren sollen, kurbeln gleichzeitig die Produktion unzähliger mysteriöser Genabschriften an, wie Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum jetzt in Nature Genetics veröffentlichen. Die Wirkstoffe aktivieren versteckte regulatorische Elemente in der DNA. Die ungewöhnliche Genaktivität hat das Potenzial, das Immunsystem anzuregen – ein bislang unbeachteter Effekt, der die Wirkung der Therapeutika verstärken

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Stopp-Signal für gefährliche Immunreaktionen

19. Mai 2017

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben sich von absterbenden Zellen den Trick abgeschaut, wie sich unerwünschte Immunreaktionen verhindern lassen. Dieses biologische Prinzip wollen sie nun zu einem Therapieverfahren weiterentwickeln, das gezielt allergische Reaktionen oder Autoimmunantworten abblockt, ohne das Immunsystem insgesamt zu unterdrücken. Das Bundesforschungsministerium fördert diese Entwicklung mit 1,3 Millionen Euro. Warum lösen Zellen, die

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Knochenmetastasen verstehen – Ansätze zur besseren Diagnose und Therapie

8. Mai 2017

In den kommenden drei Jahren fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein überregional konzipiertes Netzwerk aus Tumor- und Knochenforschern. Deren Ziel ist es, die Entstehung von Knochenmetastasen besser zu verstehen. In diesem Schwerpunktprogramm unter Koordination der Hochschulmedizin Dresden sollen Schlüsselmechanismen der Knochenbesiedlung durch Tumoren und die sich anschließende Kommunikation zwischen den Zellen aufgeklärt werden. Das Ziel

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Epigenetik und Krebs. Vom Ein- und Ausschalten der Gene

11. April 2017

Krebs kann sich auf verschiedenen Wegen entwickeln. Genetische Veränderungen können Tumore verursachen. Aber auch andere Faktoren, wie etwa Umwelteinflüsse, tragen dazu bei, dass aus gesunden Zellen Krebszellen werden. Ein Forschungsgebiet, das sich mit diesen Prozessen befasst, ist die Epigenetik. In seinem Vortrag wird Professor Dr. Christoph Plass dieses Feld erläutern und einige Beispiele aus der

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Darmkrebs: Wenn die Wachstumsbremse fehlt

Forscher suchen neue Therapien gegen fortgeschrittene Tumore Aggressiven Darmkrebszellen fehlt möglicherweise ein wichtiges Molekül, das gesunde Zellen davor bewahrt, sich unkontrolliert immer weiter zu vermehren. Das könnte die Ursache für besonders schwere Krankheitsverläufe sein, vermuten Wissenschaftler der Technischen Universität München. Sie wollen jetzt die genauen Zusammenhänge entschlüsseln und neue Behandlungsstrategien entwickeln. Die Deutsche Krebshilfe fördert

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