Wissenschaft

Gendefekt macht bösartige Muskeltumoren angreifbar

15. Januar 2018

Unter der Federführung von Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg konnte ein Forscherteam erstmals das Erbgut bösartiger Tumoren der glatten Muskulatur umfassend analysieren. Bei einem hohen Prozentsatz der Tumoren entdeckten sie eine genetische Schwachstelle der Krebszellen: Hier könnten in Zukunft zielgerichtete Therapien ansetzen. Leiomyosarkome, bösartige Tumoren der glatten

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Mechanismen der Tumor-Dormanz

15. Januar 2018

Patienten mit bösartigen Tumorerkrankungen können Phasen durchlaufen, in denen Tumorzellen im Körper vorhanden sind, aber keine sichtbare Neubildung von Tumoren feststellbar ist. Diesen Zustand bezeichnet die Wissenschaft mit dem englischen Begriff Dormancy oder dem vom Lateinischen abgeleiteten Dormanz. Die Forschung untersucht aktuell die Rahmenbedingungen von Dormanz und die Gründe, warum plötzlich wieder Tumorzellen gebildet werden,

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Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

8. Januar 2018

Wird Darmkrebs erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt, sind die Heilungsaussichten nach wie vor sehr niedrig. Behandlungen mit nur einem Wirkstoff sind dann häufig nur wenig effektiv. Neue Möglichkeiten sehen Wissenschaftler in der Kombination mehrerer Therapien. Wissenschaftler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT), des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben

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Wirkt die zirkadiane Uhr als Tumorsuppressor?

18. Dezember 2017

Sie steuert unseren Schlaf, unser Appetitgefühl und unsere Temperatur – die biologische Uhr gibt unserem Körper den Takt vor. Doch welche Rolle spielt sie in der Behandlung von Krebs? Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin fanden jetzt heraus, dass die innere Uhr die Zellvermehrung reduzieren kann. In jeder menschlichen Zelle tickt eine eigene innere Uhr,

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Immunzellen sagen Heilungschancen bei Brustkrebs voraus

11. Dezember 2017

Wenn Immunzellen in den Tumor eindringen, gilt dies gemeinhin als gutes Zeichen, weil die körpereigene Abwehr gegen den Krebs vorzugehen scheint. Bei bestimmten Brustkrebsformen entscheiden Immunzellen, sogenannte tumorinfiltrierende Lymphozyten (TILs), über die Überlebenschancen und sagen auch den Nutzen einer Chemotherapie voraus. Das zeigt die bisher größte Metastudie zum TIL-Gehalt von Wissenschaftlern des Deutschen Konsortiums für

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Kinaseinhibitoren – Krebsmedikamente mit vielseitigem Nutzen

4. Dezember 2017

Medikamente, die Enzyme aus der Gruppe der „Kinasen“ blockieren, gehören zu den wirksamsten Arzneimitteln zielgerichteter Krebstherapien. Wissenschaftler an der Technischen Universität München (TUM) haben 243 Kinaseinhibitoren untersucht, die sich in der klinischen Erprobung befinden. Einige davon könnten vielseitiger eingesetzt werden, als ursprünglich vorgesehen, zeigen die Ergebnisse. Zielgerichtete Arzneimittel haben die Behandlung einiger Krebsarten revolutioniert. Eine

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Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs für den (w)armen Teil der Welt

22. November 2017

Ein neuer Impfstoff gegen krebserregende humane Papillomviren (HPV) soll vor allem in Ländern der Dritten Welt dazu beitragen, die Rate an HPV-Impfungen zu steigern. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum entwickeln dazu ein völlig neues Impfkonzept. Die Vakzine ist kostengünstig und schützt vor fast allen krebserregenden HPV-Typen. Das Projekt wurde nun zur Finanzierung aus dem Helmholtz-Validierungsfonds ausgewählt.

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Mechanismus der epigenetischen Genregulation identifiziert

2. November 2017

Wie kann eine fehlerhafte Genaktivität verhindert werden, die letztlich zu Krebs führen kann? Forscher der Universität Zürich haben einen Mechanismus identifiziert, wie Zellen die Regulation der genetischen Informationen durch epigenetische Modifikationen vererben. Diese Erkenntnisse bieten neue Ansatzmöglichkeiten für zukünftige Krebstherapien. Welche Gene in der Zellentwicklung ein- und welche ausgeschaltet werden, hängt nicht allein von der

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Forschung zur Immuntherapie bei Nebennierenkrebs

27. Oktober 2017

Die komplexen Wechselwirkungen innerhalb der Nebenniere sowie mit anderen Organsystemen stehen im Zentrum eines Sonderforschungsbereichs, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vor Kurzem genehmigt hat. Sein Name: „Die Nebenniere: Zentrales Relais in Gesundheit und Krankheit“. Sprecherhochschulen sind die Technische Universität Dresden und die Ludwig-Maximilians-Universität München. Wissenschaftler und Kliniker der Uni und der Uniklinik Würzburg sind mit

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Wie Helicobacter pylori Magenkrebs auslöst

26. Oktober 2017

Magenkrebs zählt zu den fünf tödlichsten Krebsarten. Als Hauptauslöser gilt das Bakterium Helicobacter pylori (H. pylori). Forscher haben nun zwei Mechanismen entschlüsselt, die zur Entstehung von Magenkrebs durch das Bakterium führen. Das Team aus internationalen Wissenschaftlern um Dr. Nicole Tegtmeyer vom Lehrstuhl für Mikrobiologie der FAU hat untersucht, wie die Bakterien die Schutzschicht im Magen

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