Aufklärung weiterhin wichtig! – Erkrankungsrate von schwarzem Hautkrebs nimmt weiter zu

11. April 2017 | Kategorie: Pharmaindustrie

 

Haematologie-info  

Auch 2017 steht der Mai als „Melanoma Awareness Month“ wieder ganz im Zeichen der Aufklärung. Ziel ist es, das Bewusstsein der Menschen für die Gefahren von schwarzem Hautkrebs zu schärfen und über Früherkennung und Behandlungsmethoden zu informieren. Für bestimmte Patienten mit schwarzem Hautkrebs stehen seit einiger Zeit innovative Therapieoptionen aus dem Bereich der Immunonkologie zur Verfügung.2 Diese immunonkologischen Substanzen haben einen anderen Ansatz als bisherige Behandlungsformen: Sie greifen die Tumorzellen nicht direkt an, sondern reaktivieren das Immunsystem, um den Krebs zu bekämpfen.3

Obwohl schwarzer Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt,4 früh erkannt gut behandelbar ist, wird die Prognose mit Fortschreiten der Erkrankung ungünstiger.5 Überdies hat die Häufigkeit dieser Erkrankung in den letzten Jahren zugenommen1 – mitunter auch, weil gebräunte Haut für viele Menschen nach wie vor als Schönheitsideal gilt. Auch wenn sich die Fortschritte in der Krebsforschung positiv auf die Prognose mancher Krebspatienten auswirken können, ist eine frühe Diagnose nach wie vor essentiell für den Therapieverlauf von Betroffenen. Das gilt insbesondere für den schwarzen Hautkrebs, der im fortgeschrittenen Stadium – d. h. wenn der Krebs sich bereits im Körper ausgebreitet hat – sehr aggressiv ist.4

Obwohl mittlerweile innovative Therapiemöglichkeiten – wie z. B. immunonkologische Therapien – zur Behandlung von fortgeschrittenem schwarzen Hautkrebs zur Verfügung stehen,2 ist Aufklärung nach wie vor wichtig. Um das Bewusstsein der Menschen für diese Krebsart zu schärfen und auf die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam zu machen, findet jährlich im Mai der „Melanoma Awareness Month“ statt.

Den von der American Academy of Dermatology (AAD) ausgerufenen Monat nutzen sowohl Patientenorganisationen als auch Fachgesellschaften, um umfassend über Risikofaktoren, Diagnose und Therapie zu informieren. Der wichtigste Risikofaktor für Hautkrebs ist nach wie vor UV-Strahlung – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, die ungeschützt der Sonne ausgesetzt sind.6 Angesichts der gestiegenen Häufigkeit von Hautkrebs1 raten Experten, auf angemessenen Sonnenschutz zu achten und sich regelmäßig vom Hautarzt untersuchen zu lassen.

Das Immunsystem – Ein Schlüssel im Kampf gegen Krebs
Neben der Aufklärungsarbeit ist auch die Weiterentwicklung von Behandlungsmöglichkeiten gegen Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium relevant. Seit einiger Zeit befasst sich die Forschung mit einer innovativen Therapiemöglichkeit, die einen anderen Ansatz als bisherige Behandlungsformen verfolgt: der immunonkologischen Therapie. Die innovativen Medikamente aus dem Bereich der Immunonkologie zielen darauf ab, das körpereigene Immunsystem für den Kampf gegen den Krebs stark zu machen und zu reaktivieren. Immunzellen, die von den Krebszellen ausgetrickst und an ihrer Abwehrfunktion gehindert werden, können dadurch wieder in die Lage versetzt werden, die Krebszellen zu erkennen und diese zu bekämpfen – das Immunsystem wird sozusagen reaktiviert.7 Bestimmte Patienten mit fortgeschrittenem Hautkrebs können ebenfalls von dieser Wirkweise profitieren: So sind immunonkologische Therapien seit einiger Zeit auch für die Behandlung dieser Krebsart zugelassen.2

Weitere Informationen zum Thema Immunonkologie finden Sie hier:
www.immunonkologie.de

Quelle:
1 Deutsche Krebshilfe. Der blaue Ratgeber: Hautkrebs. Abrufbar unter: www.krebshilfe.de/fileadmin/Downloads/PDFs/Blaue_Ratgeber/005_0046.pdf. Letzter Zugriff: 30.03.2017.
2 Gebrauchsinformation. KEYTRUDA® 25mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Stand: Februar 2017. Abrufbar unter: www.msd.de/fileadmin/files/gebrauchsinformationen/GI_Keytruda_50mg.pdf. Letzter Zugriff: 10.03.2017.
3 Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Infoblatt. Immunsystem.
Abrufbar unter: www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/iblatt-immuntherapie.pdf. Letzter Zugriff: 10.03.2017.
4 Deutsche Krebsgesellschaft. Hautkrebs. Das Maligne Melanom. Abrufbar unter: www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/hautkrebs/malignes-melanom-schwarzer-hautkrebs.html. Letzter Zugriff: 10.03.2017.
5 Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Hautkrebs: Basaliome, Plattenepithelkarzinome, maligne Melanome. Abrufbar unter: www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/weitere-tumorarten/hautkrebs.php. Letzter Zugriff: 10.03.2017.
6 Krebsdaten. Primärprävention von Krebserkrankungen. Abrufbar unter: www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebsgeschehen/Praevention/Kapitel5_Praevention.pdf. Letzter Zugriff: 10.03.2017.
7 Deutsches Zentrum für Lungenforschung. News. Immuntherapie mit Pembrolizumab verbessert Chancen bei fortgeschrittenem Lungenkrebs. Abrufbar unter: www.dzl.de/index.php/de/presse-und-events/news/292-immuntherapie-mit-pembrolizumab-verbessert-chancen-bei-fortgeschrittenem-lungenkrebs. Letzter Zugriff 10.03.2017.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Sandra Winter, MSD SHARP & DOHME GMBH, Lindenplatz 1, 85540 Haar
Tel.: 089 4561-1118, Fax -1329, mail to: sandra.winter@msd.de

Presseinformationen von MSD sind im Internet unter www.msd-presse.de abrufbar.

Über MSD:
MSD ist ein internationales Gesundheitsunternehmen mit zwei Namen: In den USA und Kanada sind wir Merck & Co., Inc., mit Sitz in Kenilworth, NJ, USA. Im Rest der Welt kennt man uns als MSD. Gemessen am Umsatz ist MSD der fünftgrößte Arzneimittelhersteller weltweit (2015 Financial Times Global 500 List).
Seit mehr als 125 Jahren entwickeln die Mitarbeiter von MSD neue Lösungen für einige der wichtigsten Gesundheitsprobleme weltweit. Dabei setzen wir auf zwei Säulen: im Kerngeschäft erforschen, entwickeln, produzieren und vertreiben wir verschreibungspflichtige Arzneimittel, Impfstoffe, Biologika und Präparate für die Tiergesundheit. Darüber hinaus bieten wir mit vielfältigen Corporate Responsibility-Programmen Lösungen für Gesundheitsprobleme in aller Welt. So schafft MSD kontinuierlich einen wirtschaftlichen und einen gesellschaftlichen Mehrwert. In Deutschland hat die Unternehmensgruppe ihren Hauptsitz in Haar bei München.

Quelle: MSD


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