Behandlungsmöglichkeiten bei HER2-positivem Brustkrebs werden stetig besser

25. August 2015 | Kategorie: Substanzen

Etwa 15-20% aller Mammakarzinome werden HER2-positiv getestet. Diese Tumoren gelten als besonders aggressiv. Bis zur Einführung von HER2-gerichteten Antikörpern bedeutete eine HER2-Amplifikation/Überexpression bei Brustkrebspatientinnen immer eine besonders schlechte Prognose. Die Wende brachte die Einführung des HER2-gerichteten Antikörpers Herceptin® (Trastuzumab). Darüber hinaus wurde mit der subkutanen Verabreichungsform von Herceptin die Anwendung für die Patientin angenehmer – bei gleicher Wirksamkeit.

Durch weitere Innovationen gelingt es den Forschern stetig, die Lebenserwartung und -qualität der HER2-positiven Brustkrebspatientinnen zu verbessern.

Seit Kurzem steht mit der Kombinationstherapie aus den beiden synergistisch wirkenden HER2-gerichteten Antikörpern Herceptin und Perjeta® (Pertuzumab) eine noch wirksamere Erstlinientherapie zur Verfügung, bei der die Hinzunahme des neuen Antikörpers in Studien das Gesamtüberleben um 15,7 Monate auf fast 5 Jahre verlängern konnte (HR=0,68; p=0,0002) (1).

Die jüngste Weiterentwicklung ist die Kopplung eines Zytostatikums an einen Antikörper: Kadcyla® (Trastuzumab Emtansin) verlängert in der Zweitlinie das Gesamtüberleben (2).

Auch möglich ist die Kombination von Herceptin mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Lapatinib, der das Gesamtüberleben von vorbehandelten Patientinnen in der metastasierten Situation verlängert (3).

innovation_640

Referenzen:
(1) Swain S et al. Pertuzumab, Trastuzumab, and Docetaxel in HER2-Positive Metastatic Breast Cancer N Engl J Med 2015; 372: 724-734
(2)Verma S et al. Trastuzumab emtansine for HER2-positive advanced breast cancer. N Engl J Med 2012; 367(19):1783-91.
(3) Blackwell KL et al. Overall survival benefit with lapatinib in combination with trastuzumab for patients with human epidermal growth factor receptor 2-positive metastatic breast cancer: final results from the EGF104900 study. J Clin Oncol 2012; 30(21): 2585-2592.

Quelle: Roche


Schlagworte: , ,

Kommentare sind geschlossen

Diese Website nutzt den Dienst 'Google Analytics', welcher von der Google lnc. (1600 Amphitheatre Parkway Mountain View, CA 94043, USA) angeboten wird, zur Analyse der Websitebenutzung durch Nutzer. Der Dienst verwendet 'Cookies' - Textdateien, welche auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Falls Sie kein Tracking durch Google Analytics wünschen, klicken Sie bitte hier: Google Analytics Tracking deaktivieren. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen