DKK 2018: NIS AVANTI – Avastin beim HER2-negativen mBC

9. April 2018 | Kategorie: Pharmaindustrie

10 Jahre Zulassung, d. h. 10 Jahre Erfahrung im Therapiealltag, haben die Behandlung aus Avastin® (Bevacizumab) und Chemotherapie zu einer effektiven Standardoption in der Therapie des HER2-negativen metastasierten Mammakarzinoms (mBC) bei Patientinnen mit Behandlungs­druck entwickelt. Der Stellenwert der Avastin-Therapie war ein Thema beim 33. Deutschen Krebskongress in Berlin. Bei dem Mammakarzinom-Symposium der Roche Pharma AG wurden unter anderem die Ergebnisse einer aktuellen Studienauswertung aus dem deutschen Klinikalltag präsentiert1. Die Daten bestätigen die Wirksamkeit der Therapie mit dem VEGF-Inhibitor und lieferten zugleich erstmals Ergebnisse zur Lebensqualität unter der Avastin-Therapie beim mBC.

Aktuelle AVANTI-Auswertung zeigt gewohnt hohe Wirksamkeit

• Die dritte Interimsauswertung der nicht-interventionellen Studie (NIS) AVANTI bestätigte Avastin/Chemotherapie als wirksame und sichere Therapieoption in der First-Line-Therapie des HER2-negativen mBC1.

• Nach einem medianen Follow-up von 12,7 Monaten betrug das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) in der Gesamtpopulation 14,2 Monate (95 %-Konfidenzintervall [KI]: 13,5 – 15,3 Monate)1.

• Etwa jede zweite Patientin (51%) sprach auf die Kombinationstherapie mit Avastin an (95%-KI: 49% – 54%)1.

• Die neuen, aus dem Klinikalltag erhobenen Daten, bestätigen damit die bekannt gute Wirk­samkeit von Avastin, die schon in zahlreichen Phase-III-Studien gezeigt werden konnte2,3,4,5.

Wirksamkeit unter Erhalt der Lebensqualität

• Erstmals wurde in der aktuellen Post-hoc-Analyse der Multicenter-Studie AVANTI auch die Lebensqualität (QoL) von Patientinnen unter der Behandlung mit Avastin systematisch erfasst und ausgewertet.

• Die Daten zeigen, dass die QoL der Patientinnen unter der Therapie mit Avastin/Paclitaxel bzw. Avastin/Xeloda® (Capecitabin) unabhängig vom Alter (<65/≥ 65 Jahre) weitgehend stabil gehalten werden konnte1. • Zwar war Fatigue in den ersten Wochen stärker ausgeprägt und die körperliche Leistungs­fähigkeit der Patientinnen verschlechtert, diese Werte verbesserten sich zum Therapieende allerdings wieder. Fazit vom Deutschen Krebskongress

► Die Kombination aus Avastin® (Bevacizumab) und Chemotherapie ist eine wirksame und sichere First-Line-Therapieoption beim HER2-negativen metastasierten Mammakarzinom.

► Die Daten der NIS AVANTI bestätigen die bekannt gute Wirksamkeit der Behandlung aus Avastin/Chemotherapie in Bezug auf das PFS und das Therapieansprechen1,2,3,4,5,6.

► Die Untersuchung zeigt zudem, dass die Lebensqualität der Patientinnen unter der Avastin-Therapie über den gesamten Behandlungszeitraum hinweg stabil gehalten werden konnte1.

Referenzen

1. Müller V et al., SABCS 2017, Poster P1-11-01
2. Gray R et al., J Clin Oncol 2009; 27: 4966-72
3. Lang I et al., Lancet Oncol 2013; 14: 125-33
4. Miles D et al., Eur J Cancer 2015; 51 (Suppl s3): S287, #1866
5. Robert NJ et al., J Clin Oncol 2011; 29: 1252-60
6. Fachinformation Avastin®, Stand: Juni 2017

Quelle: Roche


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