FDA stuft Avelumab in Kombination mit INLYTA® bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom als Therapiedurchbruch ein

8. Januar 2018 | Kategorie: Substanzen
  • Zweiter „Breakthrough Therapy“-Status für Avelumab bei schwer therapierbaren Krebserkrankungen
  • Nierenzellkarzinom ist häufigste Form von Nierenkrebs mit schlechter Prognose im fortgeschrittenen Stadium 1,2
  • Laufendes klinisches Entwicklungsprogramm Javelin Renal umfasst auch Phase-III-Studie zur Erstlinientherapie

Merck und Pfizer haben bekannt gegeben, dass die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) den Status des Therapiedurchbruchs („Breakthrough Therapy“) für Avelumab* in Kombination mit INLYTA® (Axitinib) bei nicht vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (RCC) erteilt hat. Mit der Vergabe des „Breakthrough Therapy“-Status soll die Entwicklung und Prüfung von potenziellen Arzneimitteln für die Behandlung schwerwiegender Erkrankungen beschleunigt werden, bei denen vorläufige klinische Nachweise darauf hindeuten, dass das Arzneimittel eine erhebliche Verbesserung gegenüber vorhandenen Therapien bei einem oder mehreren klinisch signifikanten Endpunkt(en) darstellen könnte. Dies ist der zweite „Breakthrough Therapy“-Status für Avelumab.

„Der Kombinationsansatz mit einer Immuntherapie, die zugelassene Wirkstoffe wie INLYTA ergänzen könnte, hat das Potenzial, die Therapieergebnisse für Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkrebs zu verbessern. Bei dieser Erkrankung sind die 5-Jahres-Überlebensraten immer noch niedrig“, sagte Dr. Chris Boshoff, Senior Vice President und Leiter Immuno-Oncology, Early Development and Translational Oncology in der globalen Produktentwicklung von Pfizer. „Die Expertise von Pfizer in der Entwicklung von neuen Behandlungen für das fortgeschrittene Nierenzellkarzinom ist ein entscheidender Vorteil im Kampf gegen diese Tumorart. Wir erwarten mit Spannung den Abschluss unserer Phase-III-Studie für Avelumab in Kombination mit INLYTA, mit dem wir Ende nächsten Jahres rechnen.”

„Diese Mitteilung verdeutlicht den dringenden Bedarf an innovativen Erstlinienbehandlungen für das fortgeschrittene Nierenzellkarzinom und untermauert unser Ziel, die Gesundheitsversorgung dieser Patienten zu verbessern“, sagte Dr. Luciano Rossetti, globaler Leiter der Forschung & Entwicklung im Biopharma-Geschäft von Merck. „Der zweite „Breakthrough Therapy“-Status der FDA für eine weitere schwer therapierbare Krebsart unterstreicht unsere Fokussierung auf herausfordernde Tumortypen.”

Das Nierenzellkarzinom ist die häufigste Art von Nierenkrebs mit schätzungsweise 57.500 Neuerkrankungen in den USA im Jahr 2017.1,3 Die Erkrankung ist schwerwiegend und lebensbedrohlich und bei circa 20 – 30 % der Patienten liegt zum Zeitpunkt der Erstdiagnose ein fortgeschrittenes oder metastasiertes Stadium vor.4

Der Status als bahnbrechende Therapie („Breakthrough Therapy“) beruht auf der vorläufigen Auswertung der klinischen Daten von JAVELIN Renal 100, einer globalen Phase-Ib-Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit von Avelumab in Kombination mit INLYTA für die Behandlung von nicht vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem RCC. Aktualisierte Ergebnisse dieser Phase-Ib-Studie wurden auf der Jahrestagung 2017 der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt. Die FDA hatte zuvor für Avelumab bereits den Status als „Breakthrough Therapy“ für die Behandlung von Patienten mit metastasiertem Merkelzellkarzinom erteilt, deren Erkrankung nach mindestens einem vorausgegangenen Chemotherapieschema fortgeschritten war.

Das klinische Entwicklungsprogramm JAVELIN zu Avelumab umfasst mindestens 30 klinische Studien mit mehr als 7.000 Patienten, die in über 15 verschiedenen Tumorindikationen untersucht werden. Hierzu gehört auch JAVELIN Renal 101, eine randomisierte, offene multizentrische Phase-III-Studie, die Avelumab in Kombination mit INLYTA im Vergleich zu Sunitinib als Erstlinien-Therapieoption bei fortgeschrittenem RCC untersucht. Für diese Studie wurde die Rekrutierung kürzlich abgeschlossen. Neben dem Nierenzellkarzinom untersuchen die Studien des JAVELIN-Programms noch weitere Tumorarten wie nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom, Brustkrebs, Kopf-Hals-Tumoren, Hodgkin-Lymphom, Melanome, Tumoren des Mesothels, Merkelzellkarzinom (MCC), Ovarialkarzinom, Karzinome des Magens/gastroösophagealen Übergangs und Urothelkarzinom (UC).

*Avelumab befindet sich für die Behandlung von fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom in der klinischen Prüfung. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Avelumab sind in dieser Indikation noch nicht belegt. Es gibt keine Garantie, dass Avelumab für die Behandlung von fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom bei einer der weltweiten Gesundheitsbehörden zugelassen wird.

Über den FDA-Status

Mit dem Status „Breakthrough Therapy“ soll die Entwicklung und Prüfung eines Arzneimittels beschleunigt werden, das zur Behandlung einer schwerwiegenden Erkrankung eingesetzt werden soll und bei dem vorläufige klinische Nachweise darauf hindeuten, dass das Arzneimittel eine erhebliche Verbesserung gegenüber vorhandenen Therapien bei einem oder mehreren klinisch signifikanten Endpunkt(en) darstellen könnte. Die Anerkennung als „Breakthrough Therapy“ für die Indikation metastasiertes RCC durch die FDA ändert nichts an der behördlichen Grundanforderung des Nachweises der Sicherheit und Wirksamkeit eines Arzneimittels durch adäquate und gut kontrollierte Studien, um eine Zulassung zu unterstützen.

Über Nierenzellkarzinom (RCC)

Das Nierenzellkarzinom ist die häufigste Form von Nierenkrebs mit einem Anteil von rund 2 – 3 % aller Krebserkrankungen bei Erwachsenen.1,5 Die häufigste Art des RCC ist das Klarzellkarzinom mit einem Anteil von ungefähr 70 %.3 2012 lag die Zahl der diagnostizierten Neuerkrankungen an RCC bei circa 304.000 weltweit. 2017 entfielen allein auf die USA 57.500 Fälle.3,4,6 Die Inzidenz zeigt weltweit erhebliche Unterschiede. In Ostasien, Nordamerika und Mittel-/Osteuropa liegen die Erkrankungsraten allgemein höher.7 Die 5-Jahres-Gesamtüberlebensrate von Patienten mit RCC mit Fernmetastasen beträgt etwa 12 Prozent.2

Über JAVELIN Renal 100

JAVELIN Renal 100 ist eine offene, multizentrische Phase-1b-Studie mit mehreren Dosierungen, die Avelumab in Kombination mit INLYTA® (Axitinib), einem Tyrosinkinase-Inhibitor von Pfizer, für die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (RCC) ohne vorherige medikamentöse Therapie untersucht. In die Studie aufgenommen wurden 55 Patienten aus Prüfzentren in den USA, in Großbritannien und in Japan.

Über Avelumab

Avelumab ist ein humaner Antikörper, der gegen den programmierten Zelltod-Liganden 1 (PD‑L1) gerichtet ist. Präklinische Studien haben gezeigt, dass Avelumab sowohl adaptive als auch angeborene Immunfunktionen beteiligt. Durch die Blockierung der Interaktion von PD-L1 mit PD-1-Rezeptoren hat Avelumab in präklinischen Modellen nachweislich die Unterdrückung der T-Zell-vermittelten Antitumor-Immunabwehr aufgehoben.8-10 Avelumab induzierte außerdem in vitro mittels Antikörper-abhängiger zellulärer Zytotoxizität (ADCC) die von natürlichen Killerzellen (NK) vermittelte direkte Lyse von Tumorzellen.10-12 Im November 2014 haben Merck und Pfizer ihre strategische Allianz zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von Avelumab bekannt gegeben.

Zugelassene Indikationen in den USA

Avelumab (BAVENCIO®) wurde von der FDA beschleunigt zugelassen für die Behandlung von 1) Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren mit metastasiertem Merkelzellkarzinom (mMCC) sowie 2) Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (UC), deren Tumorerkrankung unter oder nach platinhaltiger Chemotherapie bzw. innerhalb von 12 Monaten nach neoadjuvanter oder adjuvanter Behandlung mit einer platinhaltigen Chemotherapie fortgeschritten war. Diese Indikationen werden im Rahmen der beschleunigten Zulassung auf Basis der Tumoransprechrate und der Ansprechdauer zugelassen. Die Aufrechterhaltung der Zulassung in diesen Indikationen kann vom Nachweis und der Beschreibung des klinischen Nutzens im Rahmen von konfirmatorischen Studien abhängig sein.

Wichtige Sicherheitsinformationen aus der von der FDA zugelassenen Produktinformation

Die Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen zu BAVENCIO beinhalten immunvermittelte Nebenwirkungen (wie Pneumonitis, Hepatitis, Kolitis, Endokrinopathien, Nephritis und Nierenfunktionsstörung sowie andere Nebenwirkungen), Infusionsreaktionen und Embryo-/Fetotoxizität.

Zu den häufigen (bei mindestens 20 % der Patienten berichteten) Nebenwirkungen bei Patienten unter Behandlung mit BAVENCIO in den Indikationen mMCC oder lokal fortgeschrittenes oder metastasiertes UC gehören Fatigue, Schmerzen der Skelettmuskulatur, Diarrhö, Übelkeit, Infusionsreaktionen, periphere Ödeme, verminderter Appetit/Hypophagie, Harnwegsinfektionen und Hautausschlag.

Über INLYTA® (Axitinib)

INLYTA ist als orale Therapie zur Hemmung von Tyrosinkinasen einschließlich der vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor-Rezeptoren (VEGFR)-1, VEGFR-2 und VEGFR-3 konzipiert. Diese Rezeptoren sind am Tumorwachstum, der pathologischen Angiogenese und dem Fortschreiten der Krebserkrankung (Tumormetastasierung) beteiligt. In den USA ist INLYTA zur Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms (renal cell cancer, RCC) nach Versagen einer vorausgegangenen systemischen Therapie zugelassen. INLYTA ist außerdem von der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) in der EU für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem RCC nach Versagen einer vorausgegangenen Behandlung mit Sunitinib oder einem Zytokin zugelassen.

Wichtige sicherheitsrelevante Informationen zu INLYTA

Hypertonie einschließlich einer hypertensiven Krise wurden beobachtet. Vor Einleitung der Behandlung mit INLYTA sollte der Blutdruck gut eingestellt worden sein. Patienten sollten im Hinblick auf Hypertonie überwacht und nach Bedarf behandelt werden. Falls trotz Anwendung von Antihypertensiva die Hypertonie andauert, sollte die Dosis reduziert werden. Bei schwerer und anhaltender Hypertonie trotz Behandlung mit Antihypertensiva und Reduzierung der INLYTA-Dosis ist INLYTA abzusetzen. Ein Absetzen des Medikaments sollte ebenfalls erwogen werden bei nachgewiesenem Vorliegen einer hypertensiven Krise.

Arterielle und venöse thrombotische Ereignisse wurden beobachtet und können tödlich sein. Bei Patienten mit einem Risiko für solche Ereignisse oder mit derartigen Vorkommnissen in der Vorgeschichte sollte INLYTA mit Vorsicht angewendet werden.

Hämorrhagische Ereignisse einschließlich tödlicher Verläufe wurden berichtet. INLYTA wurde nicht an Patienten mit Hinweisen auf unbehandelte ZNS-Metastasen oder kürzlich aktive gastrointestinale Blutung untersucht und sollte bei solchen Patienten nicht angewendet werden. Falls eine Blutung auftritt, die eine medizinische Intervention erforderlich macht, ist die INLYTA-Gabe vorübergehend zu unterbrechen.

Herzinsuffizienz-Ereignisse wurden beobachtet und können tödlich sein. Während der gesamten Behandlung mit INLYTA sollte eine regelmäßige Überwachung im Hinblick auf Anzeichen oder Symptome einer Herzinsuffizienz stattfinden. Die Behandlung von Herzinsuffizienz-Ereignissen kann ein permanentes Absetzen von INLYTA erfordern.

Gastrointestinale Perforation und Bildung von Fisteln, auch mit Todesfolge, traten auf. Bei Patienten mit einem Risiko für gastrointestinale Perforation oder Fisteln sollte das Medikament mit Vorsicht angewendet werden. Während der gesamten Behandlung sollte eine regelmäßige Überwachung im Hinblick auf Symptome einer gastrointestinalen Perforation und Fistelbildung stattfinden.

Fälle von Hypothyreose, die eine Schilddrüsenersatztherapie erforderte, wurden berichtet. Vor Beginn der Behandlung und regelmäßig während der Therapie sollte die Schilddrüsenfunktion kontrolliert werden.

Es wurden keine formalen Studien zum Einfluss von INLYTA auf die Wundheilung durchgeführt. Die Behandlung mit INLYTA sollte mindestens 24 Stunden vor einer geplanten Operation gestoppt werden.

Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) wurde beobachtet. Bei Patienten mit Symptomen eines PRES muss die Behandlung dauerhaft abgesetzt werden.

Vor Beginn der Behandlung und regelmäßig während der Therapie sollte auf Proteinurie untersucht werden. Bei Patienten, die eine mäßige bis schwere Proteinurie entwickeln, soll die Dosis reduziert oder die Behandlung vorübergehend abgesetzt werden.

Ein Anstieg der Leberenzyme wurde während der Behandlung mit INLYTA beobachtet. Vor Beginn der Behandlung und regelmäßig während der Therapie sollten die ALT-, AST- und Bilirubinspiegel kontrolliert werden.

Bei Patienten mit mäßiger Leberfunktionsstörung sollte die Anfangsdosis reduziert werden. INLYTA wurde nicht an Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung untersucht.

Frauen im gebärfähigen Alter müssen über eine mögliche Schädigung des Fötus aufgeklärt und angewiesen werden, während der Behandlung mit INLYTA eine Schwangerschaft zu vermeiden.

Die Anwendung von starken CYP3A4/5-Induktoren sollte vermieden werden. Falls unvermeidbar, soll die Dosis reduziert werden. Ebenso kann Grapefruit oder Grapefruitsaft die Plasmakonzentrationen von INLYTA erhöhen und sollte vermieden werden.

Starke CYP3A4/5-Induktoren und, wenn möglich, mäßig starke CYP3A4/5-Induktoren sind zu vermeiden.

Als häufigste (≥ 20 %) Nebenwirkungen (alle Grade, im Vergleich zu Sorafenib) traten bei mit INLYTA behandelten Patienten Diarrhö (55 % vs. 53 %), Hypertonie (40 % vs. 29 %), Müdigkeit (39 % vs. 32 %), verminderter Appetit (34 % vs. 29 %), Übelkeit (32 % vs. 22 %), Dysphonie (31 % vs. 14 %), Hand-Fuß-Syndrom (27 % vs. 51 %), Gewichtsabnahme (25 % vs. 21 %), Erbrechen (24 % vs. 17 %), Kraftlosigkeit (21% vs. 14%) und Obstipation (20 % vs. 20 %) auf.

Die häufigsten (≥ 10 %) Nebenwirkungen vom Schweregrad 3/4 bei mit INLYTA behandelten Patienten (im Vergleich zu Sorafenib) waren Hypertonie (16 % vs. 11 %), Diarrhö (11 % vs. 7 %) und Müdigkeit (11 % vs. 5 %).

Zu den häufigsten (≥ 20 %) Laborabweichungen, die unter Behandlung mit INLYTA bei Patienten auftraten (alle Grade, im Vergleich zu Sorafenib) gehörten erhöhtes Kreatinin (55 % vs. 41 %), vermindertes Bicarbonat (44 % vs. 43 %), Hypokalzämie (39 % vs. 59 %), vermindertes Hämoglobin (35 % vs. 52 %), verminderte Lymphozyten (absolut) (33 % vs. 36 %), erhöhtes ALP (30 % vs. 34 %), Hyperglykämie (28 % vs. 23 %), erhöhte Lipase (27 % vs. 46 %), erhöhte Amylase (25 % vs. 33 %), erhöhtes ALT (22 % vs. 22 %) und erhöhtes AST (20 % vs. 25 %).

Über die Allianz von Merck und Pfizer

Merck und Pfizer verfolgen die Immunonkologie mit höchster Priorität. Im Rahmen der globalen strategischen Allianz zwischen Merck und Pfizer profitieren beide Unternehmen von ihren jeweiligen Stärken und Kompetenzen, um das therapeutische Potenzial von Avelumab weiter zu erforschen. Hierbei handelt es sich um einen Anti-PD-L1-Antikörper, der ursprünglich von Merck entdeckt und entwickelt wurde. Diese immunonkologische Allianz entwickelt und vermarktet gemeinsam Avelumab und treibt den PD-1-Antikörper von Pfizer weiter voran. Ihr Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von vorrangigen internationalen klinischen Programmen zur Untersuchung von Avelumab als Monotherapie wie auch in Kombinationstherapien, um neue Therapieoptionen für Krebserkrankungen zu finden.

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Über Merck

Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Rund 50.000 Mitarbeiter arbeiten daran, Technologien weiterzuentwickeln, die das Leben bereichern – von biopharmazeutischen Therapien zur Behandlung von Krebs oder Multipler Sklerose über wegweisende Systeme für die wissenschaftliche Forschung und Produktion bis hin zu Flüssigkristallen für Smartphones oder LCD-Fernseher. 2016 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 15,0 Milliarden Euro.

Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns. Merck mit Sitz in Darmstadt besitzt die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Einzige Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo das Unternehmen als EMD Serono, MilliporeSigma und EMD Performance Materials auftritt.

Über Pfizer: Gemeinsam für eine gesündere Welt®

Bei Pfizer nutzen wir Wissenschaft und unsere globalen Ressourcen, um Menschen mit Therapien zu versorgen, die ein längeres Leben bei entscheidend verbesserter Qualität ermöglichen. Wir sind bestrebt, den Standard für Qualität, Sicherheit und Wert bei der Entdeckung, Entwicklung und Herstellung von Gesundheitsprodukten zu setzen. Unser globales Portfolio umfasst Arzneimittel und Impfstoffe und viele der weltweit bekanntesten Verbraucherprodukte. Jeden Tag arbeiten die Mitarbeiter von Pfizer in entwickelten und aufstrebenden Märkten an der Verbesserung von Wohlbefinden, Prävention, Therapien und Heilmitteln für die am meisten gefürchteten Krankheiten unserer Zeit. In Einklang mit unserer Verantwortung als eines der weltweit führenden innovativen biopharmazeutischen Unternehmen arbeiten wir auch mit Anbietern von Gesundheitsleistungen, Regierungen und lokalen Gemeinschaften zusammen zur Unterstützung und Erweiterung des Zugangs zu einer zuverlässigen und erschwinglichen Gesundheitsversorgung in der ganzen Welt. Seit mehr als 150 Jahren arbeiten wir daran, einen Unterschied für alle zu erzielen, die sich auf uns verlassen. Wir veröffentlichen routinemäßig Informationen, die für Investoren relevant sein könnten, auf unserer Website unter www.pfizer.com. Mehr über uns erfahren Sie auf unserer Homepage unter www.pfizer.com sowie außerdem auf Twitter unter @Pfizer und @Pfizer_News, LinkedIn, YouTube und Facebook, wo Sie uns unter Facebook.com/Pfizer liken können.
Hinweise zu zukunftsgerichteten Aussagen Pfizer

Stand der Informationen in dieser Pressemitteilung ist der 21. Dezember 2017. Pfizer übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung von zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Pressemitteilung aufgrund neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder Entwicklungen.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu BAVENCIO (Avelumab) einschließlich einer potenziellen Indikation für Avelumab in Kombination mit INLYTA (Axitinib) für die Behandlung von fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (im Weiteren „die potenzielle Indikation“), der Allianz von Pfizer und Merck zu Anti-PD-L1- und Anti-PD-1-Therapien und klinischen Entwicklungsplänen einschließlich der möglicherweise hieraus entstehenden Nutzen. Dies beinhaltet substanzielle Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von denen in diesen zukunftsgerichteten Aussagen getroffenen oder angedeuteten abweichen können. Zu den Risiken und Unsicherheiten zählen unter anderem Unsicherheiten bezüglich des kommerziellen Erfolgs von BAVENCIO; inhärente Unsicherheiten der Forschung und Entwicklung einschließlich der Fähigkeit, die antizipierten Zeitpunkte des Beginns und Abschlusses von klinischen Studien sowie Einreichungsfristen bei den Behörden einzuhalten sowie die Möglichkeit von unvorteilhaften Studienergebnissen einschließlich unvorteilhafter neuer klinischer Daten und zusätzlichen Auswertungen vorhandener klinischer Daten; Risiken in Zusammenhang mit Zwischenergebnissen; das Risiko, dass die Daten klinischer Studien unterschiedlichen Auslegungen unterworfen sind und dass Zulassungsbehörden unsere Ansicht nicht teilen und zusätzliche Daten einfordern oder eine Zulassung gänzlich ablehnen, auch wenn wir die Daten als ausreichend erachten, um die Sicherheit und/oder Wirksamkeit eines Produktkandidaten zu untermauern; ob Zulassungsbehörden sich mit dem Design und den Ergebnissen unserer Studien zufriedengeben; ob und wann Zulassungsanträge in irgendeinem Rechtssystem für die potenzielle Indikation oder andere potenzielle Indikationen von BAVENCIO, Kombinationstherapien oder anderen Arzneimittelkandidaten eingereicht werden; ob und wann Zulassungsbehörden in irgendeinem Rechtssystem, in dem vielleicht Zulassungsanträge für die potenzielle Indikation eingereicht werden oder in dem Zulassungsanträge für BAVENCIO, Kombinationstherapien oder andere Arzneimittelkandidaten laufen oder womöglich eingereicht werden, die Zulassung für solche Anträge erteilen, was in Abhängigkeit von der Bewertung seitens der jeweiligen Behörde bezüglich des Nutzen-Risiko-Profils erfolgt, das sich aus der Gesamtheit der eingereichten Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten ergibt; Entscheidungen der Zulassungsbehörden hinsichtlich der Produktkennzeichnung und andere Angelegenheiten, die die Verfügbarkeit oder das wirtschaftliche Potenzial von BAVENCIO, Kombinationstherapien oder anderen Arzneimittelkandidaten einschließlich der potenziellen Indikation beeinträchtigen könnten; sowie Entwicklungen des Wettbewerbs.

Weitere Erläuterungen zu den Risiken und Unsicherheiten finden Sie im Geschäftsbericht von Pfizer im Formular 10-K für das am 31. Dezember 2016 beendete Geschäftsjahr sowie in den Nachfolgeberichten im Formular 10-Q, einschließlich der Kapitel „Risk Factors“ (Risikofaktoren) und „Forward-Looking Information and Factors That May Affect Future Results“ (Zukunftsgerichtete Aussagen und Faktoren, die zukünftige Ergebnisse beeinflussen können) sowie in den Nachfolgeberichten im Formular 8-K. Diese sind bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) archiviert und unter www.sec.gov und www.pfizer.com abrufbar.

Literatur

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2. National Cancer Institute: SEER Stat Fact Sheets: Kidney and Renal Pelvis. Abrufbar unter: http://seer.cancer.gov/statfacts/html/kidrp.html. Abgerufen im November 2017.

3. American Cancer Society. What are the key statistics about kidney cancer? Abrufbar unter: https://www.cancer.org/cancer/kidney-cancer/about/key-statistics.html. Abgerufen im November 2017.

4. Ljungberg B, Campbell S and Cho H. The Epidemiology of Renal Cell Carcinoma. Eur Urol. 2011; 60:615-621.

5. B. Escudier, et al. Renal cell carcinoma: ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow-up. Annals of Oncology. 2016: 24(5): v58-v68.

6. World Cancer Research Fund International: Kidney Cancer statistics. Abrufbar unter: http://www.wcrf.org/int/cancer-facts-figures/data-specific-cancers/kidney-cancer-statistics. Abgerufen im November 2017.

7. International Agency for Research on Cancer (IARC)/World Health Organization. GLOBOCAN 2012: Kidney, adults. Abrufbar unter: http://globocan.iarc.fr/old/bar_-sex_site_prev.asp?selection=10210&title=Kidney&statistic=3&populations=6&window=1&grid=1&color1=5&color1e=&color2=4&color2e=&submit=%C2%A0Execute. Abgerufen im März 2016.

8. Dolan DE, Gupta S. PD-1 pathway inhibitors: changing the landscape of cancer immunotherapy. Cancer Control. 2014;21(3):231-237.

9. Dahan R, Sega E, Engelhardt J, Selby M, Korman AJ, Ravetch JV. FcγRs modulate the anti-tumor activity of antibodies targeting the PD-1/PD-L1 axis.Cancer Cell. 2015;28(3):285-295.

10. Boyerinas B, Jochems C, Fantini M, et al. Antibody-dependent cellular cytotoxicity activity of a novel anti-PD-L1 antibody avelumab (MSB0010718C) on human tumor cells. Cancer Immunol Res. 2015;3(10):1148-1157.

11. Kohrt HE, Houot R, Marabelle A, et al. Combination strategies to enhance antitumor ADCC. Immunotherapy. 2012;4(5):511-527.

12. Hamilton G, Rath B. Avelumab: combining immune checkpoint inhibition and antibody-dependent cytotoxicity. Expert Opin Biol Ther. 2017;17(4):515-523.

Quelle: Merck, Darmstadt


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