Gesundheitspolitik

Leitlinienprogramm Onkologie legt S3-Leitlinie zum Endometriumkarzinom vor

23. Mai 2018

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat erstmals eine interdisziplinäre S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge der Patientinnen mit Endometriumkarzinom vorgelegt. Federführend bei der Erstellung dieser Leitlinie waren die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). „Die Empfehlungen der Leitlinie tragen dazu bei, nicht sinnvolle

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Genetisches Routinescreening für bestimmte kindliche Hirntumoren bald Standard?

14. Mai 2018

Ein internationales Forscherteam des Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg (KiTZ), des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) hat zusammen mit Kollegen des St. Jude Children’s Research Hospital in Memphis und des Hospital for Sick Children in Toronto erbliche Genveränderungen identifiziert, die zur Entwicklung bestimmter bösartiger Hirntumoren (Medulloblastome) führen können. Aus den Erkenntnissen

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mCRPC: Neuer Erstattungsbetrag von Enzalutamid

7. Mai 2018

Der Preis für Enzalutamid (XTANDI) wurde zum 1. Mai 2018 um 3,4% gesenkt. Vorausgegangen war eine erneute Verhandlung zum Erstattungsbetrag mit dem GKV-Spitzenverband. Der Apothekenverkaufspreis (AVP) einer Packung mit 112 Weichkapseln, die je 40mg Enzalutamid enthalten, wird damit in Kürze 3.518,42 € betragen. Dies entspricht einer erneuten Absenkung um 3,4% gegenüber dem Preis von 3.643,71

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Umsetzungsreifes Konzept für organisierte Früherkennung auf Gebärmutterhalskrebs liegt vor

23. April 2018

Mit der Einleitung des gesetzlichen Stellungnahmeverfahrens zum Screening auf Gebärmutterhalskrebs hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seine Beratungen zu einem weiteren organisierten Krebsfrüherkennungsprogramm weitgehend abgeschlossen. Bereits im Dezember 2017 hatte der G-BA den für diese Programme zur Stellungnahme berechtigten Institutionen (39,2 kB, PDF) einen Beschlussentwurf zum organisierten Früherkennungsprogramm auf Darmkrebs, zusammen mit einer Neufassung einer Richtlinie

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Gesundheitsversorgung auf dem Land – weite Wege, lange Wartezeiten

16. April 2018

Eine repräsentative Umfrage* vom Dezember 2017 hat gezeigt: Die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen weist aus Sicht vieler Befragter Defizite auf. Bemängelt wurden lange Wartezeiten auf Arzttermine, weite Wege und weniger Informationsmöglichkeiten. Auch für Krebspatienten und ihre Angehörigen kann diese Situation belastend sein. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ersetzt keinen Arzttermin, er bietet aber Antworten

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Eine internationale Sichtweise auf das Darmkrebs-Screening

3. April 2018

Eine Expertengruppe der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation veröffentlichte eine umfassende Bewertung der Darmkrebs-Screening-Verfahren: Stuhltests und endoskopische Untersuchungen können die Darmkrebssterblichkeit senken, so die Expertenrunde, an der auch Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum beteiligt waren. Das Screeningangebot muss jedoch an die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Gesundheitssystems angepasst sein. Darmkrebs macht weltweit rund zehn Prozent aller Krebsneuerkrankungen

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Biosimilare Antikörper finden Eingang in die Versorgung onkologischer Patienten

Biosimilars werden in der klinischen Onkologie zunehmend als therapeutisch gleichwertige, wirtschaftliche Alternative zum Originalpräparat akzeptiert und tragen dazu bei, finanzielle Freiräume für onkologische Innovationen zu schaffen. Das ist das Fazit eines Symposiums von Mundipharma im Rahmen des 33. Deutschen Krebskongresses in Berlin, das die Thematik aus regulatorischer, klinisch-therapeutischer und ökonomischer Sicht behandelte (1). Biosimilare Antikörper

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DGHO: „Krebskliniken im Schwitzkasten eines Medikamentenherstellers“

In den letzten Jahren ist es zu einer Preisexplosion bei Carmustin gekommen, einem unverzichtbaren Arzneimittel in der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Lymphknotenkrebs. Nach kontinuierlicher Preissteigerung seit 2013 hat sich der Preis zu Beginn dieses Jahres nochmals verdreifacht. Der Vorgang ist ein weiteres Beispiel für die fortbestehenden Unsicherheiten der medikamentösen Versorgung von Krebspatienten, vor allem

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Jens Spahn zum Bundesgesundheitsminister ernannt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den bisherigen Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Jens Spahn (CDU) zum Bundesminister für Gesundheit im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel ernannt. Im Anschluss erfolgte die Vereidigung im Deutschen Bundestag. Bundesgesundheitsminister Spahn ist damit Nachfolger von Hermann Gröhe (CDU), der das Amt seit Dezember 2013 ausgeübt hat. Der 37-jährige Jens Spahn

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Probleme ressortübergreifend anpacken

Forschungs-, Gesundheits- und Wirtschaftsministerium können gemeinsam wichtige Impulse geben Pharmadialog kann Plattform für Fortschritt werden Digitalisierung im Gesundheitswesen ist praktisch nicht vorhanden Die SPD hat den Weg für eine große Koalition frei gemacht. Dazu sagt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des vfa: „CDU /CSU und SPD haben die Chance, Deutschland für die Zukunft wetterfest zu machen. Der

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