Immer weniger gehen zur Darmkrebsfrüherkennung Besonders Männer sind Vorsorgemuffel

11. Dezember 2018 | Kategorie: Krebserkrankungen

Im Zeitraum von 2012 bis 2016ist die Inanspruchnahme des sogenannten Hämoccult-Tests in Hamburg um 5,37 Prozent zurückgegangen –bundesweit sogar um 11,39 Prozent.Das zeigen Auswertungen der BARMER aus Abrechnungsdaten aller gesetzlich Versicherten in Deutschland. Männer nehmen diesen Test durchweg weniger in Anspruch als Frauen: Während im Jahr 2016 immerhin 11,2 Prozent der über 50-jährigen Hamburgerinnen den Test durchführten, waren es im gleichen Jahr nur7,9 Prozent der über 50-jährigen Männer in Hamburg- und dazu 9,23 Prozent weniger als noch vier Jahre zuvor.

„Es ist erschreckend, dass immer weniger Menschen die Darmkrebsfrüherkennung in Anspruch nehmen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Darmkrebs bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankungund bei Frauen die zweithäufigste ist“, sagt Frank Liedtke, Landesgeschäftsführer der BARMER in Hamburg.

An Darmkrebs erkranken in Deutschland jährlich mehr als 73.000 Menschen neu.

Weniger irrtümlich positive Ergebnisse durch neues Testverfahren

Quelle: Barmer


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