Kooperation bei der Entwicklung neuartiger Krebstherapien

11. Juni 2018 | Kategorie: Pharmaindustrie

Bayer und das MD Anderson Cancer Center der Universität Texas, Houston, USA, haben eine fünfjährige Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Entwicklung neuartiger Behandlungsoptionen für Krebspatienten voranzutreiben. Die Allianz vereint dabei Wirkstoffkandidaten aus der frühen klinischen Entwicklung von Bayer mit der klinischen Expertise des MD Anderson Cancer Center. Ziel ist es, basierend auf bestimmten Patienten- und Tumoreigenschaften neue zielgerichtete Krebstherapien zu entwickeln, für die aktuell keine befriedigenden medikamentösen Behandlungsoptionen verfügbar sind.

„Wir wollen basierend auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen innovative Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten entwickeln“, sagte Robert LaCaze, Mitglied im Executive Committee der Division Pharmaceuticals von Bayer und Leiter der Strategischen Geschäftseinheit Onkologie bei Bayer. „Die Partnerschaft mit dem MD Anderson Cancer Center zielt darauf ab, für Patienten bedeutende Behandlungsfortschritte zu ermöglichen und unterstützt unsere aktuellen und zukünftigen klinischen Entwicklungsprogramme.“

Bayer konzentriert seine Onkologie-Forschung auf Innovationen in bestimmten Schwerpunktbereichen wie Immunonkologie, Onkogene Signalwege und zielgerichtete Thorium-Konjugate (TTCs). Dabei verfolgt das Unternehmen in hierfür geeigneten Fällen einen präzisionsmedizinischen Ansatz, um auf Grundlage von Patienten- und Tumoreigenschaften gezielte Behandlungsprogramme zu entwickeln.

Im Rahmen seiner Innovationsstrategie ergänzt Bayer seine eigene Forschung um Kooperationen und strategische Allianzen mit Partnern aus der industriellen und akademischen Forschung. Mit der Zusammenarbeit mit MD Anderson stärkt Bayer seine Entwicklungsaktivitäten im Bereich der Onkologie, insbesondere in der translationalen Forschung, also dem Übergang von der Laborforschung zu ersten Untersuchungen in der Klinik, und seinen klinischen Studienprogrammen.

Das MD Anderson Cancer Center gilt als eines der weltweit angesehensten Zentren für die Behandlung und Erforschung von Krebserkrankungen. Es ergänzt mit seinem umfassenden Wissen und seiner Expertise in der klinischen Forschung die Erfahrung von Bayer in der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. Bayer verfolgt das Ziel, die Anwendbarkeit von bahnbrechenden Therapieansätzen signifikant zu erweitern – insbesondere für Krankheiten, für die bisher keine befriedigenden medikamentösen Behandlungsoptionen verfügbar sind.

„MD Anderson hat es sich zur Aufgabe gemacht, neue Therapien zu entwickeln, die unseren Patienten schneller zur Verfügung gestellt werden können“, sagte Patrick Hwu, M.D., Divisionsleiter, Cancer Medicine Administration. „Die Zusammenarbeit mit Bayer ermöglicht es uns, die Entwicklung mehrerer Wirkstoffkandidaten weiterzuverfolgen, die das Potenzial besitzen, Krebsarten zu behandeln, bei denen Patienten auf derzeit verfügbare Standardbehandlungen nicht mehr ansprechen.“

Die klinischen Forschungsprojekte werden am MD Anderson Cancer Center in Houston, Texas, durchgeführt. Die finanziellen Konditionen der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.

Quelle: Bayer


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