Signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom unter BAVENCIO

7. Januar 2020 | Kategorie: Pharmaindustrie

Merck und Pfizer haben heute bekannt gegeben, dass die Phase-III-Studie JAVELIN Bladder 100 ihren primären Endpunkt des Gesamtüberlebens (OS) zum planmäßigen Zeitpunkt der Zwischenauswertung erreicht hat.

  • Phase-III-Studie JAVELIN Bladder 100 erreicht primären Endpunkt des verlängerten Gesamtüberlebens (OS) zu planmäßigem Zeitpunkt der Zwischenauswertung; Studie untersucht BAVENCIO als Erstlinien-Erhaltungstherapie im Vergleich zur Standardtherapie
  • BAVENCIO ist erste Immuntherapie, die OS bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (UC) im Erstlinien-Setting im Rahmen einer Phase-III-Studie signifikant verlängerte

Merck und Pfizer haben heute bekannt gegeben, dass die Phase-III-Studie JAVELIN Bladder 100 ihren primären Endpunkt des Gesamtüberlebens (OS) zum planmäßigen Zeitpunkt der Zwischenauswertung erreicht hat. Die Studie belegte bei zuvor unbehandelten Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (UC), deren Erkrankung unter Induktionschemotherapie nicht fortgeschritten war, und die randomisiert mit BAVENCIO® (Avelumab)* als Erstlinien-Erhaltungstherapie plus bestmögliche Begleitbehandlung (Best Supportive Care, BSC) behandelt wurden, ein signifikant längeres Überleben im Vergleich zu den Patienten, die lediglich BSC erhielten. Im BAVENCIO-Arm wurde in jeder der co-primären Populationen, das heißt bei allen randomisierten Patienten sowie bei Patienten mit PD-L1-positiven Tumoren, eine statistisch signifikante Verbesserung des OS nachgewiesen. Das Sicherheitsprofil von BAVENCIO in dieser Studie deckte sich mit dem, das im klinischen Entwicklungsprogramm JAVELIN zu BAVENCIO als Monotherapie beobachtet wurde. Die Studienergebnisse werden zur Präsentation auf einem kommenden Medizinkongress eingereicht und der US-amerikanischen Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) sowie weiteren Gesundheitsbehörden mitgeteilt.

„BAVENCIO ist die erste Immuntherapie, die in einer klinischen Studie als Erstlinientherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom eine statistisch signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens belegt hat“, sagte Dr. Chris Boshoff, Chief Development Officer, Onkologie, für die globale Produktentwicklung von Pfizer. „Die jüngsten positiven Daten aus dem klinischen Entwicklungsprogramm JAVELIN verbreitern die Evidenzlage zu BAVENCIO bei der Behandlung von Tumorerkrankungen des Urogenitaltrakts und wir freuen uns darauf, die Ergebnisse mit Gesundheitsbehörden zu erörtern.“

Das UC macht rund 90 % aller Blasenkrebsfälle aus.1 Die 5-Jahres-Überlebensrate bei metastasiertem Blasenkrebs beträgt 5 %.2 Für Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium besteht die Standard-Erstlinienbehandlung aus einer Kombinationschemotherapie. Trotz hoher initialer Ansprechraten kommt es nach Erstlinien-Chemotherapie nur in gelegentlichen Fällen zu einem dauerhaften Ansprechen und einer Vollremission. Bei den meisten Patienten tritt innerhalb von neun Monaten nach Behandlungsbeginn eine Krankheitsprogression auf.3,4

„Unser einzigartiger Erhaltungstherapie-Ansatz mit BAVENCIO hat das Überleben bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom in dieser Studie signifikant verlängert“, sagte Luciano Rossetti, Leiter der globalen Forschung & Entwicklung im Biopharma-Geschäft von Merck. „Wir sind überzeugt davon, dass dieser Ansatz Bestandteil der gängigen klinischen Praxis werden könnte, da die Ergebnisse einen wesentlichen Fortschritt gegenüber der bestehenden Standardbehandlung darstellen.“

Im Jahr 2017 wurde BAVENCIO von der FDA zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom zugelassen, deren Tumorerkrankung unter oder nach platinhaltiger Chemotherapie fortgeschritten war bzw. deren Tumorerkrankung innerhalb von 12 Monaten nach neoadjuvanter oder adjuvanter Behandlung mit einer platinhaltigen Chemotherapie fortgeschritten war. Diese Indikation ist im Rahmen der beschleunigten Zulassung auf Basis des Tumoransprechens und der Ansprechdauer zugelassen. JAVELIN Bladder 100 ist die erforderliche konfirmatorische Studie für die Umwandlung in eine uneingeschränkte Zulassung.

*BAVENCIO befindet sich als Erstlinien-Erhaltungstherapie von fortgeschrittenem UC in der klinischen Prüfung. Es gibt keine Garantie, dass BAVENCIO für die Erstlinien-Erhaltungstherapie von UC bei einer der weltweiten Gesundheitsbehörden zugelassen wird.

Über JAVELIN Bladder 100

JAVELIN Bladder 100 (NCT02603432) ist eine multizentrische, multinationale, randomisierte, offene Phase-III-Studie mit Parallelgruppe, in der BAVENCIO plus BSC im Vergleich zu BSC allein als Erstlinien-Erhaltungstherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem UC untersucht wird, deren Tumorerkrankung nach Abschluss einer platinhaltigen Erstlinien-Chemotherapie nicht fortgeschritten war. Insgesamt wurden 700 Patienten, deren Erkrankung gemäß den Kriterien von RECIST v1.1 nach Induktionschemotherapie nicht fortgeschritten war, randomisiert entweder mit BAVENCIO plus BSC oder BSC allein behandelt. Der primäre Endpunkt der Studie ist das OS bei den co-primären Populationen der Gesamtpatientenpopulation zum einen und der Patientenpopulation mit PD-L1-positiven Tumoren zum anderen. Als sekundäre Endpunkte festgelegt wurden progressionsfreies Überleben, Antitumor-Aktivität, Sicherheit, Pharmakokinetik, Immunogenität, prädiktive Biomarker sowie Therapiebeurteilung der Patienten (Patient-Reported Outcomes, PROs) in den co-primären Populationen.

Über Urothelkarzinom

Weltweit ist Blasenkrebs die zehnthäufigste Krebserkrankung.5 Im Jahr 2018 wurden weltweit mehr als eine halbe Million neue Fälle von Blasenkrebs diagnostiziert und etwa 200.000 Menschen starben an der Erkrankung.5 Das UC macht rund 90 % aller Blasenkrebsfälle aus.6 Die Behandlung dieses Subtyps wird schwieriger, je weiter die Erkrankung fortschreitet, da sich der Tumor durch die Schichten der Blasenwand hindurch ausbreitet.7 Bei Patienten mit metastasiertem Blasenkrebs beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate 5 %.2 Angesichts der schlechten Prognose für Patienten mit fortgeschrittenem Blasenkrebs, deren Erkrankung nach Erstlinien-Chemotherapie fortschreitet, besteht ein dringender Bedarf an zusätzlichen Therapieoptionen, die das Gesamtüberleben verbessern.8

Über das klinische Entwicklungsprogramm JAVELIN

Das klinische Entwicklungsprogramm JAVELIN zu BAVENCIO umfasst mehr als 10.000 Patienten, die in über 15 verschiedenen Tumorindikationen untersucht werden. Neben Urothelkarzinom sind dies Kopf-Hals-Tumoren, Merkelzellkarzinom, nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom sowie Nierenzellkarzinom.

Über BAVENCIO® (Avelumab)

BAVENCIO ist ein humaner Antikörper, der gegen den programmierten Zelltod-Liganden 1 (PD-L1) gerichtet ist. Präklinische Modelle haben gezeigt, dass BAVENCIO sowohl adaptive als auch angeborene Immunfunktionen beteiligt. Durch die Blockierung der Interaktion von PD-L1 mit PD-1-Rezeptoren hat BAVENCIO in präklinischen Modellen nachweislich die Unterdrückung der T-Zell-vermittelten Antitumor-Immunabwehr aufgehoben.9-11 Im November 2014 hatten Merck und Pfizer ihre strategische Allianz zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von BAVENCIO bekannt gegeben.

Zugelassene Indikationen von BAVENCIO

Die Europäische Kommission hat BAVENCIO in Kombination mit Axitinib als Erstlinientherapie bei erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (RCC) zugelassen. Im September 2017 hat die Europäische Kommission eine bedingte Marktzulassung für BAVENCIO als Monotherapie für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit metastasiertem Merkelzellkarzinom (mMCC) erteilt.

In den USA ist BAVENCIO in Kombination mit Axitinib zur Erstlinienbehandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (RCC) indiziert. Des Weiteren wurde BAVENCIO® (Avelumab) von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA beschleunigt zugelassen für die Behandlung von 1) Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren mit metastasiertem Merkelzellkarzinom (mMCC) sowie 2) Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (UC), deren Tumorerkrankung unter oder nach platinhaltiger Chemotherapie bzw. innerhalb von 12 Monaten nach neoadjuvanter oder adjuvanter Behandlung mit einer platinhaltigen Chemotherapie fortgeschritten ist. Diese Indikationen sind im Rahmen der beschleunigten Zulassung auf Basis der Tumoransprechrate und der Ansprechdauer zugelassen. Die Aufrechterhaltung der Zulassung in diesen Indikationen kann vom Nachweis und der Beschreibung des klinischen Nutzens im Rahmen von konfirmatorischen Studien abhängig sein.

BAVENCIO ist derzeit für Patienten mit MCC in 50 Ländern weltweit zugelassen. Bei den meisten dieser Zulassungen ist die Indikation breit gefasst und nicht auf eine bestimmte Therapielinie begrenzt.

Sicherheitsprofil von BAVENCIO aus der EU-Produktinformation (SmPC)

Die besonderen Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung von BAVENCIO als Monotherapie beinhalten Infusionsreaktionen und immunvermittelte Nebenwirkungen (wie Pneumonitis und Hepatitis [einschließlich letaler Fälle], Kolitis, Pankreatitis [einschließlich letaler Fälle], Myokarditis [einschließlich letaler Fälle], Endokrinopathien, Nephritis und Nierenfunktionsstörung sowie andere immunvermittelte Nebenwirkungen). Die besonderen Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung von BAVENCIO in Kombination mit Axitinib beinhalten Hepatotoxizität.

Zu den in der SmPC aufgelisteten häufigsten Nebenwirkungen bei Patienten mit soliden Tumoren unter Behandlung mit BAVENCIO als Monotherapie zählen Fatigue, Übelkeit, Diarrhö, verminderter Appetit, Obstipation, infusionsbedingte Reaktionen, Gewichtsabnahme und Erbrechen. Die Auflistung der häufigsten Nebenwirkungen unter Behandlung mit BAVENCIO in Kombination mit Axitinib beinhaltet Diarrhö, Hypertonie, Fatigue, Übelkeit, Dysphonie, verminderter Appetit, Hypothyreose, Husten, Kopfschmerzen, Dyspnoe und Arthralgie.

Literatur

1. Cancer.net. Bladder Cancer: Introduction. https://www.cancer.net/cancer-types/bladder-cancer/introduction. Letzter Zugriff im Januar 2020.
2. SEER. Cancer Stat Facts: Bladder Cancer. https://seer.cancer.gov/statfacts/html/urinb.html. Letzter Zugriff im Januar 2020.
3. Bukhari N, et al. Update on the Treatment of Metastatic Urothelial Carcinoma. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6011065/. Letzter Zugriff im Januar 2020.
4. Von der Maase H, et al. Comparing Gemcitabine Plus Cisplatin, With Methotrexate, Vinblastine, Doxorubicin, Plus Cisplatin in patients With Bladder Cancer. Journal of Clinical Oncology. 2005;23(21):4602-4608.
5. Bray F, et al. Global cancer statistics 2018: GLOBOCAN estimates of incidence and mortality worldwide for 36 cancers in 185 countries. CA: A Cancer Journal. 2018;68(6):394-424.
6. Cancer.net. Bladder Cancer: Introduction. https://www.cancer.net/cancer-types/bladder-cancer/introduction. Letzter Zugriff im Januar 2020.
7. American Cancer Society. What is Bladder Cancer? https://www.cancer.org/cancer/bladder-cancer/about/what-is-bladder-cancer.html. Letzter Zugriff im Januar 2020.
8. Dietrich B, Srinivas S. Urothelial carcinoma: the evolving landscape of immunotherapy for patients with advanced disease. Res Rep Urol. 2018;10:7-16.
9. Dolan DE, Gupta S. PD-1 pathway inhibitors: changing the landscape of cancer immunotherapy. Cancer Control. 2014;21(3):231-237.
10. Dahan R, Sega E, Engelhardt J, et al. FcγRs modulate the anti-tumor activity of antibodies targeting the PD-1/PD-L1 axis. Cancer Cell. 2015;28(3):285-295.
11. Boyerinas B, Jochems C, Fantini M, et al. Antibody-dependent cellular cytotoxicity activity of a novel anti-PD-L1 antibody avelumab (MSB0010718C) on human tumor cells. Cancer Immunol Res. 2015;3(10):1148-1157.
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Über die Allianz von Merck und Pfizer

Merck und Pfizer verfolgen die Immunonkologie mit höchster Priorität. Im Rahmen der globalen strategischen Allianz zwischen Merck und Pfizer profitieren beide Unternehmen von ihren jeweiligen Stärken und Kompetenzen, um das therapeutische Potenzial von BAVENCIO weiter zu erforschen. Hierbei handelt es sich um einen Anti-PD-L1-Antikörper, der ursprünglich von Merck entdeckt und entwickelt wurde. Diese immunonkologische Allianz entwickelt und vermarktet BAVENCIO gemeinsam. Ihr Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von vorrangigen internationalen klinischen Programmen zur Untersuchung von BAVENCIO als Monotherapie wie auch in Kombinationstherapien, um neue Ansätze für die Krebsbehandlung zu finden.

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Über Merck

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, ist in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials tätig. Rund 56.000 Mitarbeiter arbeiten daran, im Leben von Millionen von Menschen täglich einen entscheidenden Unterschied für eine lebenswertere Zukunft zu machen: Von der Entwicklung präziser Technologien zur Genom-Editierung über die Entdeckung einzigartiger Wege zur Behandlung von Krankheiten bis zur Bereitstellung von Anwendungen für intelligente Geräte – Merck ist überall. 2018 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 14,8 Milliarden Euro.

Wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles Unternehmertum sind für den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt von Merck entscheidend. Dieser Grundsatz gilt seit der Gründung 1668. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümer des börsennotierten Konzerns. Merck hält die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Die einzigen Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo die Unternehmensbereiche als EMD Serono, MilliporeSigma und EMD Performance Materials auftreten.

Pfizer Inc.: Bahnbrechende Therapien, die das Leben von Patienten verändern

Bei Pfizer nutzen wir Wissenschaft und unsere globalen Ressourcen, um Menschen mit Therapien zu versorgen, die ein längeres Leben bei entscheidend verbesserter Qualität ermöglichen. Wir sind bestrebt, den Standard für Qualität, Sicherheit und Wert bei der Entdeckung, Entwicklung und Herstellung von Gesundheitsprodukten, einschließlich innovativer Arzneimittel und Impfstoffe, zu setzen. Jeden Tag arbeiten die Mitarbeiter von Pfizer in entwickelten und aufstrebenden Märkten an der Verbesserung von Wohlbefinden, Prävention, Therapien und Heilmitteln für die am meisten gefürchteten Krankheiten unserer Zeit. In Einklang mit unserer Verantwortung als eines der weltweit führenden innovativen biopharmazeutischen Unternehmen arbeiten wir auch mit Anbietern von Gesundheitsleistungen, Regierungen und lokalen Gemeinschaften zusammen zur Unterstützung und Erweiterung des Zugangs zu einer zuverlässigen und erschwinglichen Gesundheitsversorgung in der ganzen Welt. Seit mehr als 150 Jahren arbeiten wir daran, einen Unterschied für alle zu erzielen, die sich auf uns verlassen. Wir veröffentlichen routinemäßig Informationen, die für Investoren relevant sein könnten, auf unserer Website unter www.pfizer.com. Mehr über uns erfahren Sie auf unserer Homepage unter www.pfizer.com sowie auf Twitter unter @Pfizer and @Pfizer_News, LinkedIn, YouTube und Facebook, wo Sie uns unter Facebook.com/Pfizer liken können.

Hinweise zu zukunftsgerichteten Aussagen Pfizer

Stand der Informationen in dieser Pressemitteilung ist der 6. Januar 2020. Pfizer übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung von zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Pressemitteilung aufgrund neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder Entwicklungen.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu BAVENCIO (Avelumab) einschließlich einer potenziellen Indikation zur Erstlinien-Erhaltungstherapie sowie einer in den USA zugelassenen Indikation für BAVENCIO zur Zweitlinienbehandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom, der Allianz zwischen Merck und Pfizer bezüglich BAVENCIO und klinischen Entwicklungsplänen einschließlich der möglicherweise hieraus entstehenden Nutzen. Dies beinhaltet substanzielle Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von denen in diesen zukunftsgerichteten Aussagen getroffenen oder angedeuteten abweichen können. Zu den Risiken und Unsicherheiten zählen unter anderem Unsicherheiten bezüglich des kommerziellen Erfolgs von BAVENCIO; inhärente Unsicherheiten der Forschung und Entwicklung einschließlich der Fähigkeit, die antizipierten klinischen Endpunkte, die Zeitpunkte des Beginns und Abschlusses unserer klinischen Studien sowie Einreichungsfristen bei den Behörden, Zeitpunkte der behördlichen Zulassung und/oder der Markteinführung einzuhalten sowie die Möglichkeit von unvorteilhaften neuen klinischen Daten sowie weiteren Auswertungen vorhandener klinischer Daten; Risiken in Zusammenhang mit Zwischenergebnissen; das Risiko, dass die Daten klinischer Studien unterschiedlichen Auslegungen und Bewertungen seitens der Zulassungsbehörden unterworfen sind; ob Zulassungsbehörden sich mit dem Design und den Ergebnissen unserer Studien zufrieden stellen; ob und wann irgendwelche Zulassungsanträge für BAVENCIO zur Erstlinien-Erhaltungstherapie bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom in irgendwelchen Rechtssystemen, zur Zweitlinienbehandlung bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom außerhalb der USA oder in irgendwelchen Rechtssystemen für irgendwelche anderen potenziellen Indikationen für BAVENCIO oder Kombinationstherapien eingereicht werden; ob und wann Zulassungsbehörden in irgendeinem Rechtssystem, in dem irgendwelche Zulassungsanträge für BAVENCIO oder Kombinationstherapien, einschließlich BAVENCIO bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom, laufen oder womöglich eingereicht werden, die Zulassung für solche Anträge erteilen, was von einer Vielzahl von Faktoren abhängen wird wie der Bewertung, ob die Nutzen des Produkts seine bekannten Risiken übertreffen, der Ermittlung der Wirksamkeit des Produkts und im Falle der Zulassung, ob diese kommerziell erfolgreich sein werden; Entscheidungen der Zulassungsbehörden hinsichtlich der Produktkennzeichnung, Herstellungsprozesse, Sicherheit und/oder anderer Angelegenheiten, die die Verfügbarkeit oder das wirtschaftliche Potenzial von BAVENCIO, einschließlich BAVENCIO bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom beeinträchtigen könnten; sowie Entwicklungen des Wettbewerbs.

Weitere Erläuterungen zu den Risiken und Unsicherheiten finden Sie im Geschäftsbericht von Pfizer im Formular 10-K für das am 31. Dezember 2018 beendete Geschäftsjahr sowie in den Nachfolgeberichten im Formular 10-Q, einschließlich der Kapitel „Risk Factors“ (Risikofaktoren) und „Forward-Looking Information and Factors That May Affect Future Results“ (Zukunftsgerichtete Aussagen und Faktoren, die zukünftige Ergebnisse beeinflussen können) sowie in den Nachfolgeberichten im Formular 8-K. Diese sind bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) archiviert und unter www.sec.gov und www.pfizer.com. abrufbar.

Quelle: Merck, Darmstadt


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