„Wie ist das mit dem Krebs?“

29. Juli 2020 | Kategorie: Tipps

Animationsfilme helfen, Kinder altersgerecht aufzuklären

Es gibt keine dummen Fragen, wenn jemand Krebs hat. Das ist die Botschaft des Kinderbuches „Wie ist das mit dem Krebs?“ von Dr. Sarah Herlofsen. Die Deutsche Krebshilfe erweckt nun das Buch zum Leben und präsentiert die ersten Animationsfilme für Kinder.

Schon lange ist es Sarah Herlofsen ein Herzensanliegen, dass Kindern eine Krebserkrankung altersgerecht erklärt wird. „Wenn eine Freundin oder der Opa krank wird, brauchen Kinder Informationen, die sie verstehen können“, ist sie überzeugt. „Ich bin glücklich und stolz, dass die Deutsche Krebshilfe nun die Botschaften meines Buches aufgreift und daraus Animationsfilme produziert.“

Das Berliner Unternehmen bunch hat die Bilder von Dagmar Geisler zum Leben erweckt. Die Illustratorin ist begeistert: „Es macht Spaß, die eigenen Bilder in Bewegung zu sehen. Das Team hatte auch einige bezaubernde zusätzliche Ideen.“

Von den geplanten zwölf Filmen sind inzwischen die ersten vier realisiert. Sie beantworten die Fragen „Was ist Krebs?“ und „Gibt es ein Mittel gegen Krebs?“, erklären „Es gibt keine dummen Fragen“ und beschreiben die „Chemotherapie“.

„Ich finde es toll, dass die Deutsche Krebshilfe die Inhalte des Buches auch als Filme anbietet“, findet Cornelia Scheel. Von ihr stammt das Vorwort zu dem Kinderbuch, und sie weiß aus eigener Erfahrung, wie belastend Schweigen besonders für Kinder sein kann: Ihre Mutter Mildred Scheel, Gründerin der Deutschen Krebshilfe, starb 1985 an Krebs.

„Das wunderbare Buch von Sarah Herlofsen gibt viele Antworten in einfacher Sprache und verständlichen Bildern. Mit der filmischen Umsetzung gehen wir nun einen kindgerechten Schritt weiter“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Krebshilfe.

Die vier Filme zum Buch sind auf der Internetseite der Deutschen Krebshilfe zu finden unter: www.krebshilfe.de/blog/kindern-krebs-erklaeren/. Bis Ende 2020 werden die nächsten Filme entstehen zu den Themen „Bin ich Schuld, wenn ich Krebs bekomme?“, „Kann der Körper den Krebs selber heilen?“, „Muss ich jetzt immer lieb zu meinem kranken Bruder sein?“ und „Strahlentherapie, Immuntherapie, Stammzelltherapie“.

Quelle: Stiftung Deutsche Krebshilfe


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