Wissenschaft

Knochenmetastasen bei Mammakarzinom: 3-D-Modell eröffnet neue Therapieansätze

Die Entstehung von Knochenmetastasen bei Brustkrebsbetroffenen besser zu verstehen sowie Biomarker und neue Therapieansätze zu identifizieren – das ist das Ziel eines jetzt begonnenen Projekts an der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems (KL Krems). Wesentliches Tool wird dabei ein im rotierenden Bioreaktor gezüchtetes, dynamisches 3D-Modell sein, das kritische Bereiche der Knochenumgebung naturnah nachbildet. Die enge Kooperation

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Strategien zur Individualisierung des Bestrahlungsfeldes am Beispiel von Brustkrebs

Bei Patientinnen mit geringem Rückfallrisiko kann nach brusterhaltender Operation laut aktueller Leitlinie auch eine Teilbrustbestrahlung statt der herkömmlichen Ganzbrustbestrahlung durchgeführt werden. Neue Daten zeigen, dass die Teilbrustbestrahlung auch als „normale Bestrahlung“ durch die Haut in Anschluss an die OP erfolgen kann. Vorteil: die OP-Zeiten verlängern sich damit nicht. Das ist eine gute Nachricht für Betroffene

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Mit Hightech-Analytik besser erkennen, ob der Krebs zurückkehrt

18. Februar 2020

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mit zunächst acht Millionen Euro das interdisziplinäre Forschungsprojekt SMART-CARE, das vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg koordiniert wird. Ziel des Vorhabens ist es, mit hochmoderner Massenspektrometrie nach Biomarkern zu fahnden, die einen Rückfall oder ein Fortschreiten von Krebserkrankungen vorhersagen. Mit der Initiative „Forschungskerne für Massenspektrometrie in der

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Weltkrebstag am 4. Februar: Strahlentherapeuten fordern eine ausgewogene interdisziplinäre Therapieberatung

4. Februar 2020

Die Radiotherapie stellt bei vielen Krebserkrankungen eine gleichwertige Alternative zu anderen Therapien dar und kann mit weniger Nebenwirkungen einhergehen. Oft werden Patienten jedoch nicht umfassend über Therapiealternativen informiert. Zum Weltkrebstag 2020 möchte die DEGRO auf dieses Informationsdefizit aufmerksam machen und fordert eine ausgewogene interdisziplinäre Therapieberatung der Patienten nach Erstdiagnose. Sofern dies nicht erfolgt, empfiehlt die

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Malignes Melanom: Extrakorporale Photopherese lindert Nebenwirkungen

22. Januar 2020

Erst seit wenigen Jahren ist das maligne Melanom medikamentös behandelbar. Allerdings kommt es bei jedem zweiten Patienten zu starken Autoimmunreaktionen wie Hautausschlag oder Durchfall. Dass sich diese mit einer speziellen Lichttherapie aufhalten lassen, haben jetzt Forscher des Universitätsklinikums Freiburg mit schweizerischen Kollegen gezeigt. Einen 29-jährigen Krebspatienten mit einer schweren Entzündung der Darmschleimhaut behandelten sie sehr

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Bewaffnete Antikörper für die Krebsimmuntherapie: DKFZ- und DKTK-Wissenschaftler erhalten Patent für neuartiges Antikörper-Design

7. Januar 2020

Wissenschaftlern des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) am Universitätsklinikum Tübingen ist es erstmals gelungen, immunstimulierende Botenstoffe so an krebsspezifische Antikörper zu koppeln, dass sie die Immunabwehr gegen den Krebs aktivieren, aber keine gefährlichen überschießenden Immunreaktionen verursachen. Das Forscherteam hat jetzt das europäische Patent für das Verfahren erhalten, um die modifizierten Botenstoffe im

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Was macht Tumoren gegenüber Immunzellen resistent?

2. Dezember 2019

Forscher suchen Ansatzpunkte zur Optimierung der Krebsimmuntherapie Immuntherapien haben die Behandlung verschiedener Krebsarten in den letzten Jahren bereits verbessert. Aber: Nicht alle Patienten sprechen darauf an. Grund dafür sind Resistenzen der Tumorzellen, durch die sie ihrer Zerstörung durch das Immunsystem trotz Therapie entkommen. Diesen Resistenzen will ein Forscherteam unter Federführung des Westdeutschen Tumorzentrums am Universitätsklinikum

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Darmkrebs-Früherkennung: Wie lange warten bis zur zweiten Darmspiegelung?

18. November 2019

Zur Früherkennung von Darmkrebs haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf zwei Darmspiegelungen. Verläuft die erste Untersuchung ohne Befund, wird eine Zweituntersuchung im Abstand von zehn Jahren empfohlen. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum untersuchten nun systematisch, wann und wie oft bei einer Zweituntersuchung Gewebeveränderungen detektiert werden. Ihr Fazit: Die Zehnjahresfrist ist in der Regel sinnvoll. Ob und bei

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Identifizierung eines Ferroptose-Suppressor-Proteins ermöglicht einen neuen Ansatz zur Behandlung von Krebs

4. November 2019

Ein Forscherteam unter der Leitung des Helmholtz Zentrums München und der Universität Würzburg identifizierte ein Enzym, welches vor dem eisenabhängigen Zelltod Ferroptose schützt: Ferroptose-Suppressor-Protein-1, kurz FSP1. Dieses Protein wird in einer Vielzahl von Krebszelllinien exprimiert und stellt daher ein attraktives medikamentöses Ziel für neuartige, auf Ferroptose-basierenden Krebsbehandlungen dar. Tatsächlich macht der erste FSP1-Inhibitor, wie in

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Für höchste Präzision im Kampf gegen Krebs

21. Oktober 2019

Mit einem Festakt am 17. Oktober weiht das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sein neues Forschungszentrum für Bildgebung und Radioonkologie offiziell ein. Der Neubau ist ganz auf die Bedürfnisse patientennaher interdisziplinärer Forschung zugeschnitten: Hier arbeiten Radiologen, Strahlentherapeuten und Nuklearmediziner mit weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen unter einem Dach zusammen, um bildgebende Verfahren zu verbessern und noch

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