Wissenschaft

Elektronisches Tumormonitoring

23. Mai 2018

Wissenschaftler am Forschungszentrum Medizintechnik Hamburg (FMTHH), ein Zentrum der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf (UKE), arbeiten gemeinsam an der Entwicklung eines elektronischen Implantats zur Überprüfung von Tumorbehandlungen. Ziel ist, dass das Implantat kontinuierlich Daten über das Wachstumsverhalten des Tumors Aufschluss geben kann. Für das Projekt „Elektronisches Tumormonitoring“ erhalten die Wissenschaftler eine

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Auf der Suche nach neuem Ansatz gegen Lungenkrebs

14. Mai 2018

Proteinkinasen regulieren nahezu alle Vorgänge in der Zelle. Ist die Funktion dieser Schlüsselenzyme gestört, so entsteht häufig Krebs. Konkret stehen bestimmte mitogenaktivierte Proteinkinasen (MAPK) im Verdacht, Lungenkrebs auszulösen. In einem neuen Forschungsprojekt will der Zellbiologe Univ.- Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam von der Universitätsmedizin Mainz herausfinden, welche Rolle MAPK bei der Entstehung von Tumoren haben. Auf

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Wissenschaftler entdecken bahnbrechende neue Methode zur Charakterisierung von Krebsgenen

7. Mai 2018

In einem in der Zeitschrift „Science“ erschienenen Artikel verbinden Forscher des Vienna BioCenter Spitzentechnologien, um die Funktionen wichtiger Krebsgene zu entschlüsseln. Der Schlüssel zu diesem Erfolg ist eine innovative Methode namens „SLAMseq“, die plötzliche Änderungen in der Genexpression einfach messbar macht. Hierdurch ergeben sich neue Möglichkeiten zur Erforschung von krankheitsassoziierten Genen und zielgerichteten Medikamenten. Alle

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Was Leberkrebs mit Viren zu tun hat

30. April 2018

Der Zusammenhang zwischen Viren und Krebsentstehung ist vielen Menschen nicht bewusst. Doch Wissenschaftler schätzen: Fast ein Fünftel aller Krebserkrankungen weltweit werden durch Infektionserreger wie Viren und Bakterien verursacht. Einen Risikofaktor für die Entstehung von Krebs der Leber stellt die chronische Infektion mit Hepatitis-B-Viren dar. Die Hepatitis-B-Impfung schützt sicher vor diesem Virus und kann damit auch

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Welche Wirkorte Neratinib in Zellen erreicht

23. April 2018

Welche Wirkorte das Krebsmedikament Neratinib in Zellen erreicht und wie es sich dort chemisch verändert, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit der Raman-Mikroskopie untersucht. Ein Vorteil der Methode im Vergleich zu anderen Verfahren ist, dass das Medikament dafür nicht mit einem Marker versehen werden muss, der die Verteilung der Substanz nur indirekt anzeigt; stattdessen

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Gebärmutterhalskrebs: Ein völlig neues Impfkonzept

16. April 2018

Ein neuer Impfstoff gegen krebserregende humane Papillomviren (HPV) soll vor allem in Ländern der Dritten Welt dazu beitragen, die Rate an HPV-Impfungen zu steigern. Am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben Wissenschaftler dazu ein völlig neues Impfkonzept entwickelt. Die Vakzine ist kostengünstig und schützt vor fast allen krebserregenden HPV-Typen. Der durch bestimmte humane Papillomviren (Risiko-HPV) verursachte Gebärmutterhalskrebs

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Immuntherapie aus der Krebszelle

9. April 2018

Therapieansätze, die sich die Körperabwehr zu Nutze machen, gewinnen in der Krebsbehandlung zunehmend an Bedeutung. Zu diesen neuen Verfahren gehören auch bispezifische Antikörperfragmente, sogenannte „BiTEs“. Sie verbinden T-Zellen mit den Tumorzellen und können dadurch den programmierten Zelltod der Krebszelle auslösen. BiTEs sind bislang nur bei wenigen Blutkrebsarten erfolgreich und die Behandlung ist teilweise mit schweren

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Wachsen und Überleben: Wie Proteine den Zellzyklus regulieren

9. April 2018

Die Zellteilung ist die Grundlage allen Lebens. Bereits kleinste Fehler im Ablauf können zu Krankheiten wie Krebs führen. Damit alles nach Plan verläuft, müssen bestimmte Proteine zu bestimmten Zeitpunkten an- oder abgeschaltet werden. Biophysikern und Medizinern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es jetzt gelungen, den zugrunde liegenden Mechanismus dafür zu beschreiben. In der renommierten Fachzeitschrift

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Klinische Studie zur Chemotherapieresistenz bei Darmkrebs geht in die nächste Phase

Rechtzeitig erkannt ist Darmkrebs in den meisten Fällen heilbar. Fortgeschrittene Stadien lassen sich jedoch nur schwer unter Kontrolle bringen und in vielen Fällen wird der Tumor im Laufe einer Chemotherapie resistent. In der klinischen Studie REVEAL fahnden Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) am Klinikum der Universität München und an der Charité – Universitätsmedizin Berlin nach

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Dickdarmkrebs: Krebssignale blockieren

Künstliche Moleküle sollen Tumorwachstum stoppen Darmkrebs ist tückisch, denn er entwickelt sich schleichend und oft unbemerkt. Wird der Tumor spät erkannt, sinken die Heilungschancen. Wissenschaftler der Universität Stuttgart und des Dr. Margarete Fischer-Bosch-Instituts für Klinische Pharmakologie entwickeln derzeit eine neue Behandlungsstrategie, um auch fortgeschrittene Darmkrebserkrankungen besser heilen zu können. Ihr Ansatz: Sogenannte monoklonale Antikörper unterstützen

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